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	<title>Dark Romance &#8211; MEINE TÄGLICHE DOSIS</title>
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	<description>Für alle, die lesen, lachen und ein bisschen Chaos im Leben lieben.</description>
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	<title>Dark Romance &#8211; MEINE TÄGLICHE DOSIS</title>
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		<title>[HeldenSalon] — Ruben, Marquis de Bounville</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ka]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 May 2026 18:23:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Fiktive Charaktere]]></category>
		<category><![CDATA[Dark Romance]]></category>
		<category><![CDATA[HeldenSalon]]></category>
		<category><![CDATA[Historical Romance]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Ein mittelalterlicher Marquis, ein schlecht gelaunter Bücherdrachen und ein Glas Piment, das eindeutig stärker war als geplant. Ruben de Bounville betritt den HeldenSalon. Standesbewusst, misstrauisch und mit mehr Drohkulisse als höfischer Zurückhaltung. Es wurde hitzig, feucht und verdammt unterhaltsam.&#8220; Geneigte Lesende, ich glaube, ich brauche erst einmal einen kräftigen Schluck Kaffee. Oder roten Süßwein. Oder beides. Denn heute erwartet der HeldenSalon einen Gast, bei dem selbst Hektor vorsorglich die Schwingen ausgebreitet hat und SUBsi-Lou ihr rotes Lieblingsbuch besonders fest an sich drückt. Ruben, Marquis de Bounville, gibt sich die Ehre. Ja, genau der Ruben. Der scharfkantige Marquis aus Ria Wolfs „Der skrupellose Marquis und die dritte Braut“. Ein Mann aus dem Frankreich des Jahres 1186, um den sich düstere Gerüchte ranken, dessen Ruf alles andere als kuschelig ist und der vermutlich eher Befehle erteilt, als höflich um einen zweiten Kaffee zu bitten. Wobei … Kaffee kennt er ja noch gar nicht. Heiliges Kanonenrohr, worauf habe ich mich da bloß eingelassen? Und wie spreche ich mit dem Kerl überhaupt? Mittelhoch-irgendwas? So, wie mir der Schnabel gewachsen ist? Grundgütiger! Nachdem ich in meiner Buchvorstellung ein kleines, standesgemäßes Bittgesuch an den Marquis verfasst hatte, erreichte mich — wie Ihr wisst — eine Antwort [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><em><span style="color: #800000;"><strong>&#8222;Ein mittelalterlicher Marquis, ein schlecht gelaunter Bücherdrachen und ein Glas Piment, das eindeutig stärker war als geplant. </strong></span></em><br data-start="127" data-end="130" /><em><span style="color: #800000;"><strong>Ruben de Bounville betritt den HeldenSalon. Standesbewusst, misstrauisch und mit mehr Drohkulisse als höfischer Zurückhaltung. </strong></span></em><br data-start="257" data-end="260" /><em><span style="color: #800000;"><strong>Es wurde hitzig, feucht und verdammt unterhaltsam.&#8220;</strong></span></em><img decoding="async" class="wp-image-33717 aligncenter" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2016/04/Stempel_Spoilerspuren.png" alt="[HeldenSalon] — Ruben, Marquis de Bounville" width="135" height="114" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2016/04/Stempel_Spoilerspuren.png 350w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2016/04/Stempel_Spoilerspuren-300x256.png 300w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2016/04/Stempel_Spoilerspuren-285x240.png 285w" sizes="(max-width: 135px) 100vw, 135px" /></p>
<p style="text-align: justify;">Geneigte Lesende,</p>
<p style="text-align: justify;">ich glaube, ich brauche erst einmal einen kräftigen Schluck Kaffee. Oder roten Süßwein. Oder beides. Denn heute erwartet der HeldenSalon einen Gast, bei dem selbst Hektor vorsorglich die Schwingen ausgebreitet hat und SUBsi-Lou ihr rotes Lieblingsbuch besonders fest an sich drückt. Ruben, Marquis de Bounville, gibt sich die Ehre.</p>
<p style="text-align: justify;">Ja, genau der Ruben. Der scharfkantige Marquis aus Ria Wolfs „Der skrupellose Marquis und die dritte Braut“. Ein Mann aus dem Frankreich des Jahres 1186, um den sich düstere Gerüchte ranken, dessen Ruf alles andere als kuschelig ist und der vermutlich eher Befehle erteilt, als höflich um einen zweiten Kaffee zu bitten. Wobei … Kaffee kennt er ja noch gar nicht. Heiliges Kanonenrohr, worauf habe ich mich da bloß eingelassen? Und wie spreche ich mit dem Kerl überhaupt? Mittelhoch-irgendwas? So, wie mir der Schnabel gewachsen ist? Grundgütiger!</p>
<p style="text-align: justify;">Nachdem ich in meiner Buchvorstellung ein kleines, standesgemäßes Bittgesuch an den Marquis verfasst hatte, erreichte mich — wie Ihr wisst — eine Antwort <a href="https://meinetaeglichedosis.de/der-marquis-de-bounville-hat-geantwortet-und-der-heldensalon-entstaubt-die-pastetenplatten/"><span style="color: #800000;"><strong>&#8212;&gt; auf Pergament</strong></span></a>. Eine Antwort, die zwischen Hochmut, Neugier und einer erstaunlichen Schwäche für Honiggebäck, gefüllte Pasteten und roten Süßwein schwankte. Natürlich konnte ich danach schlecht so tun, als hätte ich diese Einladung nicht ernst gemeint.</p>
<p style="text-align: justify;">Apropos Süßwein: Ich habe gelesen, dass es sich dabei womöglich um einen roten Piment gehandelt haben könnte. Der wurde anno dazumal mit Honig und Gewürzen aufgepeppt! Hallo? Findet heute mal einen roten Piment. Ergo habe ich selbst einen angesetzt. *hicks. schmeckt gut* Ein schlichter, dunkler Merlot wurde dazu mit Honig, Zimt, Nelken, Ingwer und einem Hauch Pfeffer zu einem süßen Piment veredelt. Sollte der Marquis darüber die Nase rümpfen, darf Hektor ihn streng ansehen oder ihm Feuer unterm Hintern machen. Je nachdem. <strong>LOL</strong></p>
<p style="text-align: center;"><a href="https://meinetaeglichedosis.de/ria-wolf-der-skrupellose-marquis-und-die-dritte-braut/"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-54435" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/dose_704_derskrupellosemarquisunddiedrittebraut.png" alt="[HeldenSalon] — Ruben, Marquis de Bounville" width="325" height="540" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/dose_704_derskrupellosemarquisunddiedrittebraut.png 325w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/dose_704_derskrupellosemarquisunddiedrittebraut-181x300.png 181w" sizes="(max-width: 325px) 100vw, 325px" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><em><strong>Ein Klick auf die Dose führt euch direkt zur Buchrezension!</strong></em></p>
<p style="text-align: center;"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8248" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2013/01/Trenner-Band.png" alt="[HeldenSalon] — Ruben, Marquis de Bounville" width="283" height="76" /></p>
<p style="text-align: justify;">Bei meinen Vorbereitungen schoss zudem eine ganz andere Frage auf mich zu: Wie soll Marquis de Bounville von 1186 nach 2026 kommen? Da kommt Ria Wolf ins Spiel. Zum Glück gibt es in ihrer Prota-WG jemanden, der bei diesem zeitreisetechnischen Problem helfen kann: Adrian aus <a href="https://meinetaeglichedosis.de/ria-wolf-keltische-naechte-ii/"><span style="color: #800000;"><strong>&#8212;&gt; „Keltische Nächte 2“</strong></span></a>. Der gute Mann ist in der Lage, Zeitportale zu öffnen. Ich hoffe nur, Adrian liefert ihn nicht mitten auf meinem Couchtisch ab. Oder direkt neben Hektor. <strong>*himmel bewahre*</strong> Oder mit gezücktem Schwert.</p>
<p style="text-align: justify;">Also habe ich den HeldenSalon vorbereitet. Honiggebäck steht bereit, gefüllte Blätterteig Pasteten mit Ricotta-Spinat-Füllung oder Vanillepudding warten auf ihren Einsatz. Keine Ahnung, ob er lieber Süßes oder Deftiges zu sich nehmen möchte; dass er Käse mag, weiß ich aus seiner Geschichte. Hektor habe ich nochmals eindringlich darauf hingewiesen, dass ein Marquis mit herrschergewohntem Auftreten nicht automatisch als Kampfansage zu werten ist. Es knistert plötzlich in der Luft.</p>
<p style="text-align: justify;">Oh.<br />
Oh nein.<br />
Ich glaube, das ist das Zeitportal.<br />
<strong>*richtet hastig die kissen auf dem heldensofa und wischt unsichtbaren staub vom tisch und wirft hektor einen mahnenden blick zu*</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Geneigte Lesende, wenn ich gleich nicht mehr antworten kann, wurde ich entweder standesgemäß ignoriert, streng gemustert oder von einem mittelalterlichen Marquis für zu neugierig befunden.<br />
Es klopft nicht.  Natürlich nicht<br />
Stattdessen bildet sich plötzlich aus dem Glas Wasser, das ich für mich auf den Tisch gestellt habe, ein rotierender Wasserring. Ein kalter Hauch streicht über den Tisch, die Flamme der Kerze zuckt, und Hektor gibt hinter mir ein tiefes, äußerst unzufriedenes Grollen von sich. Der Wasserring wächst zu erschreckender Mannshöhe an und verharrt rotierend über dem Parkett.<br />
Dann tritt ein Mann aus dem schimmernden Kreis. Groß. Dunkel. Stolz wie eine ganze Burganlage auf zwei Beinen. Mein lieber Herr Gesangsverein. Sein Blick gleitet über den Salon, über Hektor, über die Pasteten, über mich, und für einen winzigen Moment frage ich mich, ob ich vielleicht doch besser eine Rüstung angezogen hätte, anstatt des weißen T-Shirts und meiner obligatorischen Jeans-Latzhose. Ich schlucke, setze das freundlichste Lächeln auf und neige ehrerbietig den Kopf. Zumindest hoffe ich, dass es ehrerbietig aussieht und nicht wie der verzweifelte Versuch, meine roten Chucks vor seinem Blick zu verstecken.  Der Ring fällt in sich zusammen, platscht auf den Fußboden und schlängelt sich langsam in das Glas zurück.</p>
<p>„Hochwohlgeborener Marquis de Bounville … willkommen im HeldenSalon.“</p>
<p style="text-align: center;"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8248" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2013/01/Trenner-Band.png" alt="[HeldenSalon] — Ruben, Marquis de Bounville" width="283" height="76" /></p>
<p style="text-align: justify;">Ruben, der Marquis de Bounville neigt flüchtig den Kopf.  “Hüterin des HeldenSalons, habt Dank für die Einladung.”<br />
Sein Blick schweift sogleich abschätzend zu Hektor.  “Es heißt, Drachen wären nur Legenden. So muss ich Euch wohl eher Hüterin des letzten Drachen nennen. Und mir gefiel der Gedanke nicht, nur ohne Waffen das Portal durchschreiten zu können. Doch irgendwas findet sich immer, was man als solche nutzen kann.”<br />
Zieht die Handschuhe aus, klopft mit dem Fingerknöchel gegen Hektors Wange und streicht dann über ein paar Schuppen. “ Er ist wahrhaftig, keine Illusion. Interessant. Sitz! Drache! Willst du nicht einen Zahn oder ein Auge verlieren.”</p>
<p style="text-align: justify;">Das hat er jetzt nicht getan und gesagt oder? Schnell husche ich zu Hektor, der bereits die Zähne fletscht, während schwarze Rauchwolken und Feuerfunken aus seinen Nüstern quillen. Wenn Blicke töten könnten. Ich stelle mich auf die Zehenspitzen, ziehe seinen Kopf zu mir herunter und flüstere: „Es ist besser, du wartest draußen.“  „Und dich mit dem Typen alleine lassen? Keine Chance, Ka!“  „Doch, du gehst, sonst ist es mit der Wochenration Cookies vorbei … Außerdem, er muss sich erst … ähm … akklimatisieren.“</p>
<p style="text-align: justify;">Der Blick des Marquis trifft auf SUBsi-Lou.  “Possierlich. Steckt da ein beschriebenes Pergament zwischen den Zähnen? Gebt Ihr ihm nicht genug zu fressen? Füttert es mit Mäusen oder Hühnern, dann leiden keine Folianten.”<br />
Schnell zische ich Hektor zu: „Nimm SUBsi-Lou mit, bevor sie ihn in die Wade beißt!“ Mürrisch klemmt sich Hektor SUBsi unter den Arm und marschiert wütend zur Türe hinaus. Bevor er sie hinter sich zuknallt, dreht er sich zu Ruben, Marquis de Bounville um und knurrt: „Krümm ihr auch nur ein Haar und ich hänge dich an die nächste Zinne!&#8220; Er blickt zu mir. &#8222;Ich warte direkt vor der Tür.“</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-54458" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/hektor_und_ruben-1.png" alt="Bücherdrache Hektor Ruben Marquis de Bounville HeldenSalon Interview" width="505" height="734" /><br />
<strong><em>Wenn ein mittelalterlicher Marquis auf einen schlecht gelaunten Bücherdrachen trifft,<br />
hält selbst der HeldenSalon kurz den Atem an.</em><br />
<img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8248" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2013/01/Trenner-Band.png" alt="[HeldenSalon] — Ruben, Marquis de Bounville" width="283" height="76" /><br />
</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Ruben bedenkt ihn nur mit einem warnenden Blick und streift dann gänzlich unbeeindruckt durch den Salon. Er streicht über einige Buchrücken, mustert mit einem Anflug von Respekt die Menge der Bücher und nimmt schließlich den kleinen Globus auf. Als der zu leuchten beginnt, lässt er ihn erschrocken fallen.  „Magie! Man verschwieg mir, dass Ihr Hexenwerk betreibt!“  Mit einem wütenden Blick fährt er herum. &#8222;Bin ich hier, um einer neuen Prophezeiung gewahr zu werden? Wenn sie droht, mir Sibilla zu nehmen, verschweigt es besser, sonst breche ich Euch das Genick noch bevor Ihr das letzte Wort gesprochen habt!“<br />
Er sieht mich in Erwartung einer Erklärung an. (Während ich noch nach Worten suche, schreitet er langsam weiter, entdeckt Hektors Schachbrett und setzt einen Zug mit einem Bauern. „Wenigstens etwas vertraut Scheinendes ist in dieser Welt geblieben.&#8220; Seufzt und geht zum Tresen.</p>
<p style="text-align: justify;">Für einen winzigen Moment vergesse ich, wie Atmen funktioniert. Genick brechen? Wegen eines leuchtenden Globus? Ich werfe einen hektischen Blick zur Tür, hinter der Hektor garantiert jedes Wort gehört hat und vermutlich bereits überlegt, ob „an die nächste Zinne hängen“ nicht doch zu milde wäre.<br />
Langsam hebe ich beide Hände, als würde ich mich einem scheuenden Pferd nähern. Oder einem mittelalterlichen Marquis mit ausgeprägtem Prophezeiungstrauma. Letzteres trifft es vermutlich besser.<br />
„Marquis“, sage ich so ruhig wie möglich, obwohl mein Herz gerade panisch Polka tanzt, „das ist kein Hexenwerk. Jedenfalls keines, das Euch oder Sibilla betrifft. Das ist ein Globus. Ein Weltmodell. Ein sehr kleines, sehr harmloses Weltmodell mit Licht.“ Kurz sehe ich zu dem gefallenen Globus, dann wieder zu ihm.<br />
„Er leuchtet nur, weil Menschen meiner Zeit merkwürdige Dinge mögen. Einschließlich kleiner Weltkugeln mit Licht.“</p>
<p style="text-align: justify;">„Weltkugel? Wer hat solchen Humbug erdacht? Die Welt ist eine Scheibe, das weiß ein jeder. Und dieses Licht ist magisch, ohne Zweifel. Es ist keine Kerze darin und auch nicht die Sonne. Beginnt unsere Bekanntschaft also nicht mit Lügen, Hüterin! Steht besser zu Eurem Hexentreiben. Solange Ihr es nicht an mir erprobt, ist mir das einerlei.“</p>
<p style="text-align: justify;">Da ich nicht weiß, ob er mir den Kopf mit bloßen Händen abreißen könnte und mir mein Leben lieb ist, beschließe ich, die Sache mit der Kugel, der Scheibe und dem Licht nicht weiter zu vertiefen. „Wie Ihr wünscht, Marquis. Dann einigen wir uns darauf, dass dieses kleine Ding absolut harmlose neuzeitige Magie ist, über die jeder Mensch des Jahres 2026 verfügt und Euch weder verflucht noch verhext.“<br />
Nervös und die Hände vor dem Bauch ringend beobachte ich den mittelalterlichen Mann und lasse meinen Blick über ihn wandern. In seinem dunklen Haar blitzen ab und an rötliche Lichter auf. Ruben trägt ein dunkles, eng geschnittenes Gewand, das weniger nach höfischer Bequemlichkeit als nach einem Mann aussieht, der jederzeit bereit ist, vom Gespräch in den Kampf zu wechseln. Der schwere Stoff schmiegt sich an seine Schultern und Arme, schmale Borten säumen Kragen, Kanten und Ärmel. Über einer Schulter liegt ein wadenlanger, dunkelgrüner Mantel mit goldbestickter Borte, der bei jeder Bewegung herrschaftlich mitschwingt und ungefähr so dezent wirkt wie der Mann selbst: nämlich gar nicht. Seine Haltung, diese Selbstverständlichkeit, mit der er meinen Salon inspiziert, als würde er gleich entscheiden, ob er ihn einnimmt oder gnädig duldet, lassen mich für einen Moment vergessen, dass ich hier eigentlich die Gastgeberin bin.</p>
<p style="text-align: justify;">Ruben streicht mit den Fingern über den Tresen, betrachtet die Espressomaschine, als habe sie ihn persönlich beleidigt, und greift dann nach einer der kleinen Tassen. „Wozu dient dieses seltsame Gerät?“, fragt er, ohne mich anzusehen.<br />
„Das“, sage ich und versuche, nicht zu hastig zu klingen, „ist eine Kaffeemaschine.“<br />
Er wendet den Kopf zu mir. „Eine Kriegsmaschine?“<br />
„Kaffee, nicht Krieg.“ Ich hebe beschwichtigend beide Hände. „Obwohl manche Menschen ohne Kaffee durchaus kriegerisch werden können. Ich zum Beispiel. Wenn Ihr möchtet, bereite ich Euch das Getränk zu.“<br />
Er betrachtet mich einen Moment lang schweigend. Dann gleitet sein Blick weiter zum Tisch, auf dem Honiggebäck, Blätterteig-Pasteten und der Piment bereitstehen.<br />
Ich folge seinem Blick und nutze die Gelegenheit, bevor er auf die Idee kommt die Espressomaschine auf ihre Kampftauglichkeit zu prüfen. „Vielleicht“, beginne ich vorsichtig, „wäre es angenehmer, wenn Ihr Platz nehmt. Der Piment ist mit Honig, Zimt, Nelken, Ingwer und einem Hauch Pfeffer bereitet. Ich habe mir sagen lassen, dass ein Mann Eures Standes dünnen Wein vermutlich als persönliche Beleidigung auffassen würde.“<br />
Das wirkt. Sein Blick kehrt zu mir zurück. Prüfend. Abschätzend. „Ihr habt Euch bemüht“, sagt er.</p>
<p style="text-align: justify;">„Ich bemühe mich immer, meine Gäste nicht zu vergiften.“</p>
<p>„Beruhigend.“</p>
<p style="text-align: justify;">„Nicht wahr?“ Zuckt da gerade sein rechter Mundwinkel nach oben?</p>
<p style="text-align: justify;">„Die Anwendung von Gift scheint demnach auch in dieser Zeit noch üblich.“ Unverhofft vorsichtig stellt er die kleine Tasse auf den Tresen zurück, nimmt stattdessen ein Weinglas auf und betrachtet das durchsichtige Werk.  „Warum verlangte es Euch nun tatsächlich nach meiner Gesellschaft? Steht Ihr mit dem alten de Lille im Bunde, um mich auszuschalten? Oder hofftet Ihr auf ein intimes Amüsement? Da Ihr meine Geschichte kennt, plagt Euch womöglich … Hitze?“</p>
<p style="text-align: justify;">Hitze?  Ich glaub mein Schwein pfeifft!<br />
Kurz lege ich mir eine Hand an die Brust und atme einmal sehr bewusst ein. Ganz ruhig, Ka. „Marquis“, sage ich schließlich und bemühe mich um einen ausgeglichenen Ton, „ich darf Euch versichern, dass ich weder mit dem alten de Lille im Bunde stehe noch irgendeine Absicht hege, Euch auszuschalten. Wäre dem so, hätte ich Euch vermutlich keinen Piment angeboten, der mir selbst schmeckt, ich habe ihn nämlich vorher gekostet.<br />
Und was das … intime Amüsement betrifft: Nein. Der HeldenSalon ist kein Ort solcher Absprachen. Hier werden Fragen gestellt und Geschichten beleuchtet, auch wenn bereits Männer zu Gast hier waren, deren Berufung es ist, Frauen, nun ja, lustvolle Momente zu schenken.“<br />
Kurz ziehe ich eine Augenbraue hoch.<br />
„Was mich nach Eurer Gesellschaft verlangen ließ, war Neugier, Marquis. Echte, ehrliche Neugier. Ihr seid kein einfacher Mann. Nicht bequem, nicht ungefährlich und gewiss kein Held, den man mal eben in eine hübsche Schublade steckt. Gerade deshalb wollte ich wissen, was sich hinter Eurem Ruf, Eurer Härte und Eurer bemerkenswerten Selbstgewissheit verbirgt. Und deswegen de Bounville, werde ich Euch sogleich mit meiner ersten Frage konfrontieren: Ihr geltet als skrupellos und wenig geneigt, Widerspruch zu dulden. Ist dieser Ruf in Euren Augen gerechtfertigt, oder nur das Gerede jener, die Euch fürchten?&#8220;</p>
<p style="text-align: justify;">Überrascht lüpft er eine Augenbraue. “Skrupellos? Ich nenne es konsequent Ziele verfolgen und Grenzen setzen. Nur jene, die gedenken sie zu überschreiten oder sich mir in den Weg stellen haben etwas zu fürchten. Widerspruch dulde ich durchaus, in Momenten, wo das nicht meine Autorität untergräbt.”<br />
Ruben riecht an dem Krug Wein und probiert einen Schluck. Nachdem er sein Glas mit dem Piment gefüllt und ausgetrunken hat, nickt er anerkennend.</p>
<p style="text-align: justify;">Holla, das sieht aus, als hätte ich es tatsächlich geschafft, einen Stein ins bisher leere Brettchen des Marquis zu platzieren. Erstaunt reiße ich die Augen auf, als er sich ein weiteres Glas Wein einschenkt. Ich hoffe, er weiß, was er da tut. Obwohl, natürlich weiß er das, er ist schließlich Weingelage gewöhnt. Den haut das nicht so schnell aus den Stiefeln. Schnell stehe ich auf, um mir zur Stärkung einen Espresso runter zu lassen. Währenddessen drehe ich mich zu meinem Gast, um mit den Fragen fortzufahren.  „Ihr seid ein Mann, der gewohnt ist zu befehlen. Wie schwer fällt es Euch, wenn eine Frau wie Sibilla nicht gehorcht, sondern Euch die Stirn bietet?“</p>
<p style="text-align: justify;">Seine Augen huschen zur Espressomaschine, die gerade in Aktion tritt und meine Tasse mit dem schwarzen Gold füllt.<br />
”Manche Frauen ignorieren die Weltordnung, fürwahr. Ihr offenbar auch, Ihr tragt Beinkleider. Gehorsam schafft Ordnung auf die man vertrauen kann. Aufbegehren bringt unnötige Unruhe. Nicht selten auch den Tod. Bei Sibilla ist die Unruhe jedoch äußerst reizvoll, solange das nicht ihrem Leib und Leben schadet. Es sollte also wohl durchdacht sein, inwieweit sie mir die Stirn bieten will, sonst findet sie sich rasch mit blanker Kehrseite über meinen Knien wieder.”</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-54456 aligncenter" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/ruben_2.png" alt="Ruben Marquis de Bounville fiktiver Charakter aus Der skrupellose Marquis und die dritte Braut HeldenSalon" width="714" height="1062" /></p>
<p style="text-align: center;"><em><strong>Ruben, Marquis de Bounville. Ist er nicht yummi? Aber das würde ich natürlich NIEMALS in seiner Gegenwart zugeben!<br />
</strong></em></p>
<p style="text-align: center;"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8248" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2013/01/Trenner-Band.png" alt="[HeldenSalon] — Ruben, Marquis de Bounville" width="283" height="76" /></p>
<p style="text-align: justify;">Hätte ich in diesem Augenblick von meinem Espresso getrunken, wäre Ruben de Bounville vermutlich der erste Marquis des Hochmittelalters gewesen, der Bekanntschaft mit einer modernen Kaffeetaufe gemacht hätte. Ich starre ihn an.   „Ihr überrascht mich, Marquis. Nicht, weil Ihr Beinkleider an mir bemerkt habt. Damit habe ich gerechnet. Aber dass Ihr das Blankziehen von Sibillas Kehrseite mit derartiger Ruhe erwähnt, als sprächet Ihr über Wetter, Waffenpflege oder Weinqualität, ist schon … bemerkenswert.“  Ich setzte mich bemüht ruhig auf meinen Ohrensessel und rühre zwei Teelöffel Zucker in meinen Espresso.  „Allerdings erklärt es durchaus, warum Sibilla Euch nicht einfach ergeben zu Füßen sinkt, sondern lieber Dinge nach Euch wirft.“  Mit einem fetten Schmunzeln denke ich an diese tolle Frau.</p>
<p style="text-align: justify;">„Ihr scheint von ähnlichem Temperament wie Sibilla.“ Er deutet auf den Ohrensessel, „Sollte dieser … Thron … nicht dem Gast vorbehalten sein? Oder ist das ein Wink, Euch auf den Schoss zu nehmen?“, und langt nach einer Pastete, riecht daran und hält sie mir mit einem Zwinkern zum Vorkosten hin.  „Was die blanke Kehrseite betrifft, was ist daran ungewöhnlich? Wie begegnen die Männer in dieser Zeit haarsträubendem Ungehorsam ihrer Frauen? Versohlte man Euch noch nie den blanken Po, so wisst Ihr auch nicht, welche Freuden diese Züchtigung beiden Seiten bringen kann. Das Maß ist entscheidend. Ich will Sibilla nicht verletzen. Ihre Fingernägel hinterlassen an meiner Kehrseite dagegen echte Wunden. Die ich nicht missen möchte. Sitze ich im Sattel, erinnert mich jede Bewegung des Pferdes an die Wonnen wie sie entstanden sind. Ich wäre ein Narr, deswegen zu jammern.“</p>
<p style="text-align: justify;">Holla die Waldfee.<br />
Ich starre erst auf die Pastete, die er mir hinhält, dann auf den Ohrensessel, dann wieder auf den Marquis. Mein Hirn braucht einen Moment, um die Begriffe Thron, Schoß, blanker Po, Sattel und Wonnen in eine halbwegs ungefährliche Reihenfolge zu bringen. Spoiler: Es gelingt nicht.<br />
„Marquis“, sage ich schließlich und nehme ihm die Pastete mit größtmöglicher Würde aus der Hand, „zunächst einmal: Dieser Ohrensessel ist MEIN Lieblingssessel. Kein Thron. Kein Wink. Und ganz sicher keine Einladung, auf Eurem Schoß Platz zu nehmen.“<br />
Ich beiße in die Pastete, kaue, schlucke und nicke.<br />
„Nicht vergiftet. Ihr seid also fürs Erste sicher, Marquis. Widmen wir uns der nächsten Frage. Was war Euer erster Gedanke, als Ihr Sibilla begegnet seid? Und bitte, versucht nicht, Euch hinter Politik, Prophezeiung oder Rache zu verstecken.&#8220;</p>
<p style="text-align: justify;">“Der erste Gedanke? Eine verzweifelte oder geschmacklose Metze, dass sie sich mit Vicomte Leroux abgibt. Der Zweite jedoch: Interessant, eine Frau, die meine Aufmerksamkeit binden kann. Metze hin oder her.”<br />
„Eine Metze also“, wiederhole ich langsam und greife nach meiner Tasse, trinke von meinem Espresso, den ich nur süß liebe.  „Ihr versteht es wirklich, einem ersten Eindruck den Charme einer rostigen Klinge zu verleihen, Marquis. Oder bedeutet Metze für Euch etwas anderes als für mich?“ Ich ziehe eine Augenbraue hoch.</p>
<p style="text-align: justify;">„Ihr scheint mir intelligent genug, um die Deutung zu verstehen“, erwidert er. „Charme einer rostigen Klinge. Eine sehr bildliche Umschreibung.“</p>
<p style="text-align: justify;">„Oh, ich verstehe die Deutung durchaus, Marquis.“ Ich stelle meine Tasse ab und schenke ihm ein Lächeln, das hoffentlich höflich wirkt und nicht nach gleich fliegt Gebäck. „Ich wollte Euch lediglich die Gelegenheit geben, Euch eleganter auszudrücken. Wobei, irgendwie ist es passend, denn Ihr habt Sibilla nicht aus Liebe gewählt, sondern aus Gründen, die alles andere als romantisch sind. Wann habt Ihr zum ersten Mal gespürt, dass diese Frau gefährlicher für Euch werden könnte als jeder Feind auf dem Schlachtfeld?&#8220;</p>
<p style="text-align: justify;">Er schnaubt. „Wäre Euch die Bezeichnung Hure lieber gewesen? So nennt man diese Damen nun einmal in meiner Zeit. Das mindert nicht ihren Wert für das Stillen gewisser Bedürfnisse. Doch zu Eurer Frage. Als Gedanken und Sorge um Sibilla meinen inneren Schutzschild durchdrangen. Derartige Irritationen machen angreifbar.”  Prüfend tastet und drückt de Bounville das Polster der Couch, setzt sich schließlich und schenkt erneut von dem Wein nach.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich reiße meine Augen auf. „Gedanken und Sorge“, wiederhole ich langsam. „Marquis, das war jetzt gefährlich nah an einem Gefühl. Soll ich das Fenster öffnen, damit Ihr Euch kurz sammeln könnt?“</p>
<p style="text-align: justify;">„Deswegen spreche ich nicht gern darüber! Gefühle einzugestehen erntet nur Spot. Behaltet ihn für Euch, sonst ist die Unterhaltung sogleich beendet!“</p>
<p style="text-align: justify;">Auwehzwick! Wie konnte ich nur, er ist ein gebranntes Kind, was Spot betrifft. Ich schiebe ihm die Platte mit den Pasteten hin und reagiere lieber nicht auf das Gesagte.<br />
„Vielleicht hilft eine Pastete. Ich habe Süßes und Deftiges vorbereitet, weil ich nicht wusste, ob Euer Geschmack eher nach Vanillepudding oder nach Ricotta-Spinat verlangt. Wobei ich zugeben muss: Nach dieser Antwort tippe ich auf deftig. Männer mit inneren Schutzschilden wirken selten wie Vanillepudding.“<br />
Fragend blicke ich ihn an.</p>
<p style="text-align: justify;">„Vanille und Spinat? Mir fremdes Zeug, doch ich erweitere gern mein Wissen.“  Beherzt nimmt er eine mit Vanille und seine Augen leuchten bei dem Genuss zufrieden auf.</p>
<p style="text-align: justify;">„Ihr scheint Mauern um Euch errichtet zu haben, die höher sind als jede Burgmauer. Wer oder was hat Euch gelehrt, dass Verwundbarkeit gefährlicher ist als ein Schwert?“</p>
<p style="text-align: justify;">Wischt sich einen Vanilleklecks von den Lippen und leckt die Fingerkuppe ab. Für einen Moment wirkt er so hingerissen von der Süßspeise, wie ein Junge, der einen Teiglöffel ablecken darf. Ebenso schnell verdüstert sich sein Blick aber auch wieder. „Der Schmerz um den Tod meiner Eltern. Der Kampf darum, als Nachfolger meines Vaters respektiert zu werden. Feinde gewähren keine Ruhe, weil man trauert. Sie nutzen diese Momente in der Hoffnung, man wäre handlungsunfähig. Die eigenen Leute bedauern deinen Verlust, suchen zugleich aber nach einer festen Hand, die sie leitet und schützt oder wenden sich ab. Ohne innere Mauer, die Gefühle wegschließt, ist all dem kaum zu begegnen. Eine unerschütterliche Haltung jedoch, wiegt hundert scharfe Klingen auf.”</p>
<p style="text-align: center;"><a href="https://www.amazon.de/skrupellose-Marquis-dritte-Braut-Antik-ebook/dp/B0GX2ZQ62M/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&amp;crid=2161DAC9PIWMK&amp;dib=eyJ2IjoiMSJ9.IEiVARD1YMXGIhPV80g0Cw.ppLh6YS3z_jdXly6313gPHhoLKe-rOCJWbKESTEo390&amp;dib_tag=se&amp;keywords=Ria+wolf+der+skrupellsoe+marquis+und+die+dritte+braut&amp;qid=1778436865&amp;sprefix=ria+wolf+der+skrupellsoe+marquis+und+die+dritte+braut%2Caps%2C115&amp;sr=8-1"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-54307" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/04/der-skrupellose-marquis-und-die-dritte-braut.png" alt="Der skrupellose Marquis und die dritte Braut Buchvorstellung Cover Meine tägliche Dosis" width="260" height="395" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/04/der-skrupellose-marquis-und-die-dritte-braut.png 260w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/04/der-skrupellose-marquis-und-die-dritte-braut-197x300.png 197w" sizes="auto, (max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">„Puh, sehr gut gesprochen, Marquis!“  Und erschreckend nachvollziehbar. Für einen Moment sehe ich nicht den skrupellosen Mann, über den so viele tuscheln, sondern den Jungen, der viel zu früh lernen musste, dass Trauer im falschen Augenblick als Schwäche gilt. Was für ein schrecklicher Moment das gewesen sein muss. Armer Kerl. Ich räuspere mich leise und greife nach einem Stück Pastete mit Puddingfüllung. Herzhaft beiße ich in das wolkige Etwas und lecke mir einen Rest Pudding von der Lippe. Nur mit Mühe kann ich mir ein Stöhnen verkneifen, weil mir die Teilchen wirklich gut gelungen sind.  „Trotzdem frage ich mich, Marquis, ob eine unerschütterliche Haltung nicht irgendwann verdammt schwer wird, wenn darunter alles Menschliche eingemauert bleibt. Vielleicht war Sibilla deshalb so gefährlich für Euch: weil sie nicht vor Euren Mauern stehen blieb.“</p>
<p style="text-align: justify;">„Fürwahr, zeitweilig steht man sich selbst im Wege. Doch die Menschlichkeit missen andere. Selbst spürt man das nicht, bis jemand an der Mauer kratzt und darauf aufmerksam macht. Die Erkenntnis, noch immer verletzlich zu sein, lässt hinterfragen, wie angreifbar ich auch noch für andere bin. Ob meine Gefühle mich für Gefahren erblinden lassen, wie meinen Vater. Wäre er nicht so auf Mutter fixiert gewesen, hätte er den Meuchler kommen sehen. So ließen sie beide ihr Leben, wegen ihrer Schwäche füreinander.“</p>
<p style="text-align: justify;">Einen Moment lang schweige ich. Nicht, weil mir nichts einfällt, sondern weil seine Worte schwer nachhallen. Dann atme ich leise durch und wage mich an die nächste Frage. „Was fürchtet Ruben de Bounville mehr: einen Feind mit gezückter Klinge oder eine Frau, die hinter seine skrupellose Schale blickt?“</p>
<p style="text-align: justify;">Er lacht ironisch auf und nimmt nun seinerseits vom Honiggebäck.  “Weder das eine noch das andere. Gezückten Klingen weiß ich zu antworten und Frauen … würden sie ausplaudern, was sie sehen … wer würde ihnen schon glauben? Und sollte das jemand tun, was nutzt es ihm? Allein für den Versuch, eine Schwäche auszunutzen, würde der Kopf desjenigen rollen.”</p>
<p>Ich starre ihn einen Moment lang an. Dann auf das Honiggebäck in seiner Hand. Dann wieder ihn.  „Ihr sprecht über rollende Köpfe, während Ihr Gebäck esst. Das muss man auch erst einmal schaffen.“  Ich atme langsam aus.  „Verzeiht, Marquis, aber an diese Mischung aus mittelalterlichem Chauvinismus, eiskalter Selbstgewissheit und hochherrschaftlicher Drohkulisse muss sich eine moderne Frau erst gewöhnen. Wobei ich zugeben muss: Ihr seid nicht grundlos so überzeugt von Euch selbst. Leider.“  Ich nicke ihm wohlwollend zu.</p>
<p style="text-align: justify;">„Warum sollte ich währenddessen nicht essen?“, winkt Ruben ab. „Nun, Ihr seid eine Frau, das erklärt Eure Irritation und das Unverständnis, denn Ihr seid mit Schlachtfeldern nicht vertraut. Könnten wir nicht auch bei Blut und abgetrennten Körperteilen essen, so fehlte uns die Kraft das nächste Scharmützel zu bestreiten. Und glaubt Ihr, die Männer würden mir noch ohne Zögern folgen, wenn ich speiend über einem Fasse hinge?“</p>
<p style="text-align: justify;">Da hat er einen Punkt eingefahren. Einen blutigen, mittelalterlichen, höchst unappetitlichen Punkt, aber einen Punkt.<br />
Ich verziehe kurz das Gesicht und schiebe meine Tasse ein Stück von mir weg. „Ich gebe zu, Marquis, aus dieser Sicht betrachtet ergibt Eure Gelassenheit eine gewisse grausige Logik. Wer auf Schlachtfeldern bestehen muss, darf vermutlich nicht bei jedem rollenden Kopf die Contenance verlieren.“<br />
Kurz mustere ich ihn nachdenklich. Was habt Ihr an Sibilla am meisten unterschätzt?“</p>
<p style="text-align: justify;">“Ihren Tatendrang, ihren Mut, mir die Stirn zu bieten und sich mir zu entziehen.”</p>
<p style="text-align: justify;">„Ohja, das war ein wirklich mutiger Schachzug von Sibilla, das muss ich ihr absolut zugestehen. Gut, dass Zoe bei ihr war, was für eine tolle Frau.  Übrigens, wie schwer fällt es einem Mann Eures Standes, sich zu entschuldigen? Oder betrachtet Ihr Entschuldigungen grundsätzlich als unnötige Schwächung der eigenen Position?“</p>
<p style="text-align: justify;">Nachdem er sich die Finger abgeleckt hat — verdammter Mist, ich habe tatsächlich die Servietten vergessen — sieht er mich mit aufgewölbter Augenbraue an. “Entschuldigungen sind etwas für kriecherische und verweichlichte Männer. Habt Ihr den Eindruck, ich wäre ein solcher? Und wofür, glaubt Ihr, sollte ich mich entschuldigen?”</p>
<p style="text-align: justify;">„Dem möchte ich vehement widersprechen, Marquis. Entschuldigungen sind nicht für kriecherische, verweichlichte Männer, sondern starken Männern vorbehalten. Sich zu entschuldigen bedeutet schließlich, genug Rückgrat zu besitzen, um eigenes Fehlverhalten zu erkennen, nicht wahr?“ Mit einem niedlichen Lächeln sehe ich ihn an und hätte an dieser Stelle definitiv aufhören sollen. Verdammtes Temperament, aber auch. „Ihr seid absolut ein starker Mann, nicht wahr? Warum habt Ihr Euch dann nicht dafür entschuldigt, dass Ihr monatelang – während Eurer Ehe, wohlgemerkt – mit Metzen, oder welcher Zunft auch immer diese Damen angehört haben, das Bett geteilt habt?“ Erschrocken, schlage ich mir über meine eigene Frechheit die Hände vor den Mund. Da war sie, die Frage mit der gußeisernen Bratpfanne im Unterton. Gut, dass durch das Portal keine Waffen transportiert wurden.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="https://meinetaeglichedosis.de/ria-wolf-keltische-naechte/"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-49874" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2025/04/dose_625_keltischenaechte_1.png" alt="[HeldenSalon] — Ruben, Marquis de Bounville" width="234" height="338" /></a><br />
<em><strong>Ria Wolfs &#8222;Keltische Nächte 1&#8220;<br />
Einmal auf die Dose geklickt und ZACK, seid ihr auch schon bei der Buchbesprechung.</strong></em></p>
<p style="text-align: center;"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8248" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2013/01/Trenner-Band.png" alt="[HeldenSalon] — Ruben, Marquis de Bounville" width="283" height="76" /></p>
<p style="text-align: justify;">Langsam schüttelt Marquis de Bounville den Kopf.  „Was war daran falsch und warum sollte ich mich dafür entschuldigen? Jeder Mann tut das, sofern Lust und Herz noch nicht ausschließlich an sein Weib gebunden sind. Zudem rang ich mit meinen bröckelnden Prinzipien. Diese Distanz zu Sibilla half mir, mich mit meinen Empfindungen auseinanderzusetzen. Hat es sie getroffen? Nun weiß ich das, aber zu der Zeit beruhte das mehr auf verletzte Eitelkeit. Meint Ihr nicht auch?“, gibt er mit der Zunge schnalzend von sich.  „Frauen. Ihr scheint auch übertrieben emotional und eigensinnig, sobald es um den Bund der Ehe geht. Viele Männer halten sich nebenbei sogar eine Mätresse, um dem Bett ihres Weibes auszuweichen und wahrhaftige Freuden zu genießen. Sagt nicht, das wäre Euch unbekannt.“  Erneut gießt sich Ruben Wein nach, prostet mir zu und trinkt die Hälfte aus.  „Wenn es Euch so wichtig ist, so nehmt meine Entschuldigung, dass ich Eure magische Kugel fallen ließ!“<br />
Ich blinzle ihn an und greife nach seinem halb gefüllten Glas und exe es.<br />
„Den brauche ich jetzt.“<br />
Dann stelle ich das Glas wieder hin, als wäre das völlig selbstverständlich. Bei allen Heiligen, wenn er mir mit Mätressen, weiblicher Emotionalität und einer Entschuldigung an einen Globus kommt, darf ich wohl kurz seinen Piment konfiszieren!</p>
<p style="text-align: justify;">„Ausgesprochen mutig, meinen Wein zu stehlen, Hüterin. Oder dumm? Anderen brach ich für Gleiches schon die Finger. Nur Sibilla und Stephan ist solche Frechheit gestattet. Doch Ihr habt den Wein gestellt, so will ich es dabei belassen. Aber ich wünsche einen frischen … Kelch, oder wie man diesen durchscheinenden Becher nennt.“</p>
<p style="text-align: justify;">Ich schenke ihm mit größtmöglicher Unschuldsmiene nach und stelle das frisch gefüllte Glas vor ihn hin. „In meiner Zeit nennt man das Glas, Marquis. Und da Ihr mir erfreulicherweise nicht die Finger brecht, wage ich mich gleich an die nächste Frage. Der HeldenSalon bietet Euch Honiggebäck, gefüllte Pasteten und roten Süßwein. Was müsste man Euch sonst noch anbieten, damit Ihr freiwillig länger bleibt als geplant?</p>
<p style="text-align: justify;">“Eine Kralle oder eine Schuppe Eures Drachen. Dafür wäre ich bereit, noch weitere, viel zu persönliche Fragen zu ertragen.”  Lässig lehnt er sich zurück, schlägt die Füße übereinander und schwenkt leicht den Wein in seinem neuen Glas.  “Was, Hüterin? Ihr müsstet einen Rock tragen, um interessanter zu sein. Oder wenigstens andere Reize erblicken lassen. Versteckt Ihr Euch hinter dieser Männerkleidung? Ist sie Euch eine Rüstung?”</p>
<p style="text-align: justify;">Entgeistert sehe ich den Frechdachs in seiner ganzen, nonchalanten Pracht an.  „Eine Schuppe von Hektor? Ganz sicher nicht. Ich hänge an meinem Bücherdrachen, und er hängt an seiner vollständigen Schuppenpracht.“  Kurz wandert mein Blick zu meiner Jeans-Latzhose.  „Joa, man könnte sie durchaus als Rüstung betrachten, wenn auch eine sehr bequeme, äußerst praktische Rüstung mit vielen Taschen. Und glaubt mir, Marquis: In meiner Zeit sind Taschen eine Macht, die Ihr nicht unterschätzen solltet.“  Grinsend lehne ich mich nach vorne und schaue ihn mit blitzenden Augen an.  „Was meine Reize betrifft, die liegen in meiner Neugier, meiner Schlagfertigkeit und meinen kulinarischen Köstlichkeiten versteckt. Wie ich sehe, hat auch der Piment einen Reiz auf Euch, mein lieber Marquis.“</p>
<p style="text-align: justify;">„Piment und Mahl sind Euch gelungen. Ihr dürft in meiner Küche vorstellig werden. Wofür benötigt eine Frau Taschen? Und welche Macht soll daran gebunden sein? Habt ihr darin verwunschene Hühnerklauen oder Hasenpfoten? Ich finde Neugier lästig und Schlagfertigkeit reizt mich nur bei Sibilla. Weshalb muss Euer Drache mit dem Verlust einer Schuppe einverstanden sein? Ihr seid seine Hüterin. Und dass er keine Kralle entbehren könnte, erwähntet ihr nicht. Die soll mir recht sein. Ich möchte sie Sibilla als einzigartiges Geschenk überreichen.“</p>
<p style="text-align: justify;">„Danke für die Einladung! Eine mittelalterliche Küche würde ich sehr gerne mal besichtigen. In meiner Zeit, Marquis, trägt eine Frau in Taschen keine verwunschenen Hühnerklauen, sondern Dinge, mit denen sie jederzeit sehr eigenständig handeln kann und genau darin liegt die Macht.“<br />
Ich schenke ihm ein unschuldiges Lächeln.<br />
„Was Hektors Schuppen und Krallen betrifft: Er gehört nicht mir, sondern zu mir; und bevor Ihr Sibilla ein Drachenpräsent macht, verratet mir lieber, ob Ihr den Mann, der sie zur dritten Braut machen wollte, heute einen Narren nennen würdet, einen Strategen oder einen Mann, der nicht ahnte, dass sein eigenes Herz längst belagert wurde?“</p>
<p style="text-align: justify;">„Einen Strategen, der nicht ahnte, dass Herzen intensivere Strategien verfolgen.”</p>
<p style="text-align: center;"><a href="https://meinetaeglichedosis.de/ria-wolf-keltische-naechte-ii/"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-49957" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2025/04/dose_62_keltischenaechte_2.png" alt="[HeldenSalon] — Ruben, Marquis de Bounville" width="276" height="460" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><em><strong>In Keltische Nächte 2, könnt ihr mehr von Adrian, dem Portalöffner, lesen.</strong></em></p>
<p style="text-align: center;"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8248" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2013/01/Trenner-Band.png" alt="[HeldenSalon] — Ruben, Marquis de Bounville" width="283" height="76" /></p>
<p style="text-align: justify;">&#8222;Awwww, davon konnte ich mich in Eurer und Sibillas Geschichte überzeugen, Marquis!“<br />
Für einen winzigen Moment glaube ich tatsächlich, so etwas wie Wärme in seinem Blick aufflackern zu sehen. Natürlich nur ganz kurz, denn diese Wärme, die schenkt er nur der Liebe seines Lebens, nämlich Sibilla. Bevor ich noch eine letzte, ganz sicher viel zu persönliche Frage stellen kann, kräuselt sich plötzlich erneut die Oberfläche des Wassers in meinem Glas. Der Wasserring, durch den Ruben vorhin so hochherrschaftlich in meinen HeldenSalon getreten ist, beginnt erneut zu wachsen und zu rotieren.  „Oh nein“, murmele ich. „Nicht schon wieder.“</p>
<p style="text-align: justify;">Aus dem schimmernden Kreis erscheint nicht etwa Adrian, wie ich erwartet hätte. Stattdessen schiebt sich eine weibliche Gestalt in den Wasserglanz. Wache blaue Augen, wallendes blondes Haar, ein entschlossener Blick und eine Ausstrahlung, die sofort verrät, dass diese Frau sich weder von Prophezeiungen noch von herrischen Marquis dauerhaft unterkriegen lässt. Sibilla.</p>
<p style="text-align: justify;">„Ruben“, erklingt ihre Stimme, „Bist du fertig damit, die Hüterin des HeldenSalons einzuschüchtern?“  Ich presse die Lippen zusammen, um nicht loszuprusten.<br />
Der Marquis hebt langsam eine Augenbraue.  „Ich schüchtere keine Frauen ein.“<br />
„Natürlich nicht“, erwidert Sibilla trocken. „Das geschieht stets nur aus Versehen.“<br />
Mein Herz macht einen kleinen Hüpfer. Ich mag sie. Ich mag sie sehr.<br />
Ruben geht rasch zum Wasserring, ergreift Sibillas Hände und legt seine Stirn an ihre.  „Tritt nicht ein, mein Herz. Hier wohnen ein zweibeiniger blonder und ein echter Drachen. Ich möchte nicht, dass du gebissen oder verbrannt wirst. Ich habe kein Schwert dabei.“</p>
<p style="text-align: justify;">Ha! Den blonden Drachen lasse ich ihm jetzt durchgehen.</p>
<p style="text-align: justify;">„Ka?“, fragt Sibilla, und ihr Blick richtet sich auf mich. „Ich danke Euch für die Einladung. Und dafür, dass Ihr ihn mit Fragen beschäftigt habt. Es ist selten genug, dass jemand ihn länger als ein paar Atemzüge aus dem Gleichgewicht bringt. Bisweilen kann er auch etwas anstrengend sein.“</p>
<p style="text-align: justify;">„Ich bin nicht aus dem Gleichgewicht! Diese Neugier strapaziert nur meine Geduld.“ Ruben küsst Sibilla intensiv und lange. „Liebes … sagte ich schon, wie leid es mir tut“, wispert er an ihren Lippen, „dass ich dich mit anderen Frauen ein halbes Jahr lang betrog?“<br />
Ihr Blick trübte sich voller Schmerz. „Nein. Lass diese Erinnerung ruhen. Bessere Zeiten hielten seitdem Einzug. Und warum flüsterst du?“<br />
„Das muss niemand außer dir hören und ich will es diesen Moment nicht ruhen lassen. Nimm meine Entschuldigung, die aus tiefstem Herzen geboren ist. Mir fehlte der Sinn für deinen Schmerz. Doch weil ich durch dich nun alles anders betrachte, ist mir bewusst, wie demütigend das war. Verzeih mir, bitte.“</p>
<p style="text-align: justify;">Hach, da ist sie also doch, die Entschuldigung, nach der ich vorhin mit der gußeisernen Bratpfanne im Herzen gefragt hatte. Ist das nicht einfach nur schöööön? <strong>*freut sich*</strong></p>
<p style="text-align: justify;">„Längst geschehen, Marquis, Herr meines Herzens, denn seit wir unserer Liebe bewusst sind, kann ich deiner Treue sicher sein.“<br />
„Du nanntest mich Marquis? Hier, vor außenstehenden Ohren? Wir müssen dringlich gehen, Liebes, meine Beinlinge werden zu eng. Oder wir werfen Ka durch den Wasserring und nutzen umgehend die erstaunlich weichen Polster.“ Leckt über ihre Lippen und zieht ihre Hüfte eng an seinen Leib. Ein kalter Wasserstrahl ergießt sich über ihn und lässt auch Sibilla nicht ganz unverschont. Ruben schnauft und streicht sich das nasse Haar zurück. „Dieser verdammte missgünstige Adrian!“<br />
Sibilla lacht und wischt Wasser aus ihrem Gesicht. „Der Mann scheint nur mehr Gespür für passende Momente zu haben.“ Ihr Blick schweift zu Ka.<br />
„Verzeiht, dass wir nun rasch gehen. Seine Ungeduld äußert sich sonst in Bärbeißigkeit und auch ich möchte keinen Moment mit ihm verstreichen lassen, bevor er wieder zu einer Schlacht gerufen wird. Gehabt Euch wohl, Ka, und tragt ihm nicht nach, wenn er ungehobelt war. Die Zeit in der wir leben, formte ihn derart. Doch wen er liebt, weiß er mit Wärme und Großmut zu umarmen.“</p>
<p style="text-align: justify;">„Du musst mich nicht entschuldigen, Sibilla! Ich kann für mich selbst sprechen.“<br />
„Und schaffst dir damit mehr Feinde als Freunde. So schweige jetzt lieber! Oder ich stille meine Lust selbst und du musst bis morgen darben!“<br />
Ruben gibt ein missmutiges Brummen von sich, hebt Sibilla hoch und wuchtet sie bäuchlings auf seine Schulter. „Habt Dank, für Speise und Trank, Ka, Hüterin des HeldenSalons. Doch nun eilt es mich zu gehen.“<br />
Lachend winkt Sibilla Ka zu. „Ich liebe diesen Rohling“, ruft sie noch aus dem Wasserschimmer heraus, „und will ihn gar nicht anders haben.“</p>
<p style="text-align: center;"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8248" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2013/01/Trenner-Band.png" alt="[HeldenSalon] — Ruben, Marquis de Bounville" width="283" height="76" /></p>
<p style="text-align: justify;">„Ähm … gehabt Euch wohl“, bringe ich noch hervor und hebe die Hand, während Sibillas Lachen im Wasserschimmer verklingt und Ruben mit seiner dritten Braut verschwindet, als würde er gerade nicht klatschnass, bärbeißig und mit viel zu engen Beinlingen durch ein Zeitportal stapfen.<br />
Der Wasserring fällt in sich zusammen. Dann öffnet sich die Tür einen Spalt, und Hektor steckt den Kopf herein. „Ist er weg?“<br />
Ich blinzle langsam. „Ja.“<br />
„Hat er dich bedroht?“<br />
„Ein bisschen.“<br />
„Hat er dich beleidigt?“<br />
„Auch ein bisschen.“<br />
„Hat er sich benommen?“<br />
Ich kratze mich am Kopf, sehe auf das HeldenSofa, den Piment, die Pastetenkrümel und den Fleck Wasser auf dem Boden.<br />
„Für seine Verhältnisse vermutlich schon.“</p>
<p style="text-align: justify;">Hektor schnaubt, während SUBsi-Lou unter seinem Arm hervorlugt und ihr rotes Lieblingsbuch noch fester an sich drückt.<br />
Ich lasse mich in meinen Ohrensessel sinken, greife nach meinem Espresso und stelle fest, dass ich dringend einen neuen brauche.</p>
<p style="text-align: center;"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8248" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2013/01/Trenner-Band.png" alt="[HeldenSalon] — Ruben, Marquis de Bounville" width="283" height="76" /></p>
<p style="text-align: justify;">Geneigte Lesende, was soll ich sagen?</p>
<p style="text-align: justify;">Der HeldenSalon hat schon vieles erlebt. Warriors, Rocker, Escorts, Dämonen, Fay und allerlei heldenhafte Unruhe. Aber ein mittelalterlicher Marquis, der Drachenzähne sammelt, Piment leert, mein Sitzmöbel strategisch begutachtet und anschließend höchst erregt mit seiner lachenden Frau durch ein Wasserportal verschwindet?<br />
Das war neu, aufregend und verdammt unterhaltsam. <strong>*hihi*<br />
</strong></p>
<p style="text-align: justify;">In diesem Sinne grüßt Euch eine leicht durchnässte, pimenterprobte und sehr froh über Hosen mit Taschen seiende</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Ka</em> <strong>*hickst erneut, der hat`s in sich*</strong></p>
<p>P.S. Mehr fiktive Helden und noch mehr Interviews mit selbigen, könnt Ihr hier entdecken <span style="color: #800000;"><strong><a style="color: #800000;" href="https://meinetaeglichedosis.de/willkommen-im-heldensalon-wo-fiktive-helden-lebendig-werden/">&#8212;&gt; Willkommen im HeldenSalon — Wo fiktive Helden lebendig werden.</a></strong><span style="color: #000000;"> Von dort aus, führen euch die Links zu allen Interviews, die ich geführt habe. Viel Spaß beim Entdecken &#8230; <strong>*mit den wimpern klimpert*</strong></span></span></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-8248 aligncenter" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2013/01/Trenner-Band.png" alt="[HeldenSalon] — Ruben, Marquis de Bounville" width="283" height="76" /></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Bildquellen: Die Bilder „Ruben, Marquis de Bounville“ und „Hektor mit Marquis de Bounville“ wurden von Ka mithilfe einer KI erstellt.<br />
Die Verwendung und Darstellung von Ruben erfolgte nach Rücksprache mit Ria Wolf.</strong></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ria Wolf — Der skrupellose Marquis und die dritte Braut</title>
		<link>https://meinetaeglichedosis.de/ria-wolf-der-skrupellose-marquis-und-die-dritte-braut/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ka]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 May 2026 17:25:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Historisches]]></category>
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[Dark Romance]]></category>
		<category><![CDATA[Historical Romance]]></category>
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					<description><![CDATA[Der skrupellose Marquis und die dritte Braut Ria Wolf Originaltitel: ——— Herausgeber: ‎ Independently published ISBN: 979-8257279683 Erscheinungsdatum: 1. Mai 2026 Verkauft durch: Amazon Media EU S.à r.l. ASIN:  ‎ B0GX2ZQ62M Genre: Historical Romance / Dark Romance Teil einer Reihe: &#8212; Klappentext „Möge die Beule so groß werden wie Euer Egoismus und Euer Gemächt verdorren wie Eure Menschlichkeit!“ Frankreich 1186 Er gilt als grausam. Und er hat sie gewählt. Ruben, Marquis de Bounville, ist kein Mann, der Widerstand akzeptiert. Getrieben von einer Prophezeiung sucht er den vermeintlichen Mörder seiner Eltern auf, um mit dessen Tochter die Bestimmung zu erfüllen und zugleich den Widersacher schmerzlich zu treffen. Sibilla schaudert es, dass er ausgerechnet sie zur dritten Braut will, und sucht nach Möglichkeiten, dem drohenden Unheil zu entgehen. Weil Männer herrschen, bleiben ihr jedoch nicht viele. Und die Verfolgung durch den Marquis ist arg konsequent. In ihren Träumen verzehrt sie sich nach diesem Kerl, der sie töten will. Das ist irrsinnig. Aber manchmal gewinnt sie den Eindruck, dass unter der skrupellosen Schale noch etwas Liebenswertes verborgen liegt. Ein Dark Romance, aber dark with heart, über Enemies to Lovers, Morally Grey und Slow Burn im, für Frauen, düsteren Mittelalter. Quelle Klappentext und Cover: [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Der skrupellose Marquis und die dritte Braut<br />
</b>Ria Wolf<b><br />
</b></p>
<p><strong>Originaltitel: </strong><span class="a-list-item">———<br />
<strong>Herausgeber:</strong> <span class="a-text-bold"> ‎ </span> Independently published<br />
<strong>ISBN:</strong> 979-8257279683<br />
<strong>Erscheinungsdatum:</strong> 1. Mai 2026<br />
<strong>Verkauft durch: </strong>Amazon Media EU S.à r.l.</span><br />
<strong>ASIN</strong>:  <span class="a-list-item"><span class="a-text-bold"> ‎ </span>B0GX2ZQ62M</span><br />
<strong>Genre:</strong> Historical Romance / Dark Romance</p>
<p><strong>Teil einer Reihe:</strong> &#8212;</p>
<p><strong>Klappentext</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>„Möge die Beule so groß werden wie Euer Egoismus und Euer Gemächt verdorren wie Eure Menschlichkeit!“<br />
</strong>Frankreich 1186<br />
Er gilt als grausam. Und er hat sie gewählt.<br />
Ruben, Marquis de Bounville, ist kein Mann, der Widerstand akzeptiert. Getrieben von einer Prophezeiung sucht er den vermeintlichen Mörder seiner Eltern auf, um mit dessen Tochter die Bestimmung zu erfüllen und zugleich den Widersacher schmerzlich zu treffen.<br />
Sibilla schaudert es, dass er ausgerechnet sie zur dritten Braut will, und sucht nach Möglichkeiten, dem drohenden Unheil zu entgehen. Weil Männer herrschen, bleiben ihr jedoch nicht viele. Und die Verfolgung durch den Marquis ist arg konsequent. In ihren Träumen verzehrt sie sich nach diesem Kerl, der sie töten will. Das ist irrsinnig. Aber manchmal gewinnt sie den Eindruck, dass unter der skrupellosen Schale noch etwas Liebenswertes verborgen liegt.<br />
<strong>Ein Dark Romance, aber dark with heart, über Enemies to Lovers, Morally Grey und Slow Burn im, für Frauen, düsteren Mittelalte</strong><em><strong>r.</strong></em></p>
<p><em>Quelle Klappentext und Cover: <a href="https://www.facebook.com/riawolf.autorin"><strong>Ria Wolf</strong></a></em></p>
<p style="text-align: center;"><a href="https://www.amazon.de/skrupellose-Marquis-dritte-Braut-Antik-ebook/dp/B0GX2ZQ62M/ref=tmm_kin_swatch_0?_encoding=UTF8&amp;dib_tag=se&amp;dib=eyJ2IjoiMSJ9.x2qtP6J0eR5Qm0DKeuuHieS2Cnsuy4SPAKsvyZ5h8yKgasFOxN9f5pubvKYOnkPSXirQ9RSnzUhPC34rsY78f-cnLZluB8IcrCc4YBsYS9j1EKDif5-ISeHAz9RZ2hd5t4BHV8og--EcawrU_JFbptjOv3XjsHFL2CYJ2042zo_1wCs-vQj65JCnTeV1ZJqt.zSE5SQb5M6kBnrbhQoLaRqxFMRGPE_Z7KHkJGkkNd78&amp;qid=1778084126&amp;sr=8-1"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-54435" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/dose_704_derskrupellosemarquisunddiedrittebraut.png" alt="Ria Wolf — Der skrupellose Marquis und die dritte Braut" width="325" height="540" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/dose_704_derskrupellosemarquisunddiedrittebraut.png 325w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/dose_704_derskrupellosemarquisunddiedrittebraut-181x300.png 181w" sizes="auto, (max-width: 325px) 100vw, 325px" /></a></p>
<p><strong>Kas Bewertung<br />
</strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-31882" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2016/12/Sterne_4_5.png" alt="Ria Wolf — Der skrupellose Marquis und die dritte Braut" width="333" height="50" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2016/12/Sterne_4_5.png 333w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2016/12/Sterne_4_5-300x45.png 300w" sizes="auto, (max-width: 333px) 100vw, 333px" /></p>
<p style="text-align: justify;">&#8222;Möge die Beule so groß werden wie Euer Egoismus und Euer Gemächt verdorren wie Eure Menschlichkeit!“ Dieser Satz fällt tatsächlich im Buch, und ich sage es mal so: Die Protagonistin hat in diesem Moment verdammt recht.</p>
<p style="text-align: justify;">Ruben, Marquis de Bounville, ist ein Mann seiner Zeit. Nach heutigen Maßstäben würde man ihn vermutlich mit einer gußeisernen Bratpfanne bearbeiten wollen. Er hat den männlichen Chauvinismus zur Kunstform erhoben, ist herrisch, stolz bis in die Haarspitzen und davon überzeugt, dass Frauen vor allem dazu da sind, seinen Willen zu erfüllen oder ihm im Bett gefällig zu sein. Er ist absolut loyal gegenüber König Philipp II., in der Schlacht ein sehr kluger Stratege, streng zu den Seinen und bei den Frauen gern gesehen. Nun ja. Nicht nur gesehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Dass seine ersten beiden Ehefrauen starben, hat seinem Ruf gar nicht geholfen. Um Ruben ranken sich Gerüchte, dunkle Geschichten und mehr als nur misstrauische Blicke. Als er nun eine dritte Braut sucht, fällt seine Wahl ausgerechnet auf Sibilla, die Tochter seines schärfsten Widersachers. Aus Liebe? Natürlich nicht. Wo kämen wir denn da hin? Es geht um Prophezeiung, Rache und um einen Schlag gegen einen Feind, der möglichst tief sitzen soll.</p>
<p style="text-align: justify;">Sibilla ist allerdings keine Frau, die sich einfach brav in ihr Schicksal fügt. Zum Glück! Sie ist sympathisch, klug und besitzt genug Rückgrat, um Ruben nicht nur verbal Paroli zu bieten. Wenn nötig, fliegt eben auch mal etwas in seine Richtung. Ich mochte sehr, dass sie sich nicht von ihm kleinmachen lässt, obwohl ihre Möglichkeiten in dieser Zeit erschreckend begrenzt sind. Denn genau das macht das mittelalterliche Setting in <em>„Der skrupellose Marquis und die dritte Braut“</em> so düster: Nicht nur Ruben ist gefährlich, sondern die ganze Welt, in der Sibilla lebt, ist für Frauen alles andere als gnädig.</p>
<p style="text-align: justify;">Sehr schön fand ich, wie langsam Ria Wolf an Rubens harter Schale kratzt. Dieser Mann trägt Mauern mit sich herum, die nicht aus ein bisschen Trotz bestehen, sondern aus Verlust, Angst und dem festen Entschluss, nie wieder verwundbar zu sein. Natürlich versucht er, sein Herz vor Sibilla zu verschließen. Dumm nur, dass Herzen sich selten an Befehle halten; nicht einmal an die eines Marquis. Gerade dieses langsame Bröckeln seiner inneren Festung hat mir gefallen. Er wird nicht von einer Seite auf die nächste zum weichgespülten Traummann, sondern bleibt lange kantig und moralisch grau.</p>
<p style="text-align: justify;">Sibilla dagegen muss sich mit einem Mann arrangieren, der so ganz anders ist als das, was sie aus ihrer ersten Ehe kannte. Ihr verstorbener Ehemann war freundlicher, angenehmer, sanfter, und genau deshalb ist Rubens Art für sie umso schwerer zu ertragen. Sie hadert, sie kämpft, sie fühlt sich angezogen und abgestoßen zugleich. Dieses Spannungsfeld zwischen Widerstand, Angst, Faszination und wachsender Nähe trägt die Geschichte.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch die Nebenfiguren haben mir gefallen. Zoe fand ich besonders interessant. Auch Chevalier Robert, Chevalier Stephan, die alte Gisele (was für eine Marke!) und Luc de Lille geben der Geschichte zusätzliche Farbe. Sie sorgen dafür, dass sich Rubens Welt nicht wie eine Kulisse anfühlt, sondern bevölkert, rau und lebendig. Was mir ein wenig gefehlt hat, waren noch mehr Einblicke in die Vergangenheit von Ruben und Sibilla. Gerade weil beide so viel mitbringen und weil manche Wunden zwischen den Zeilen spürbar werden, hätte ich hier gern noch ein bisschen tiefer gegraben.</p>
<p style="text-align: justify;">Ria Wolf wäre allerdings nicht Ria Wolf, wenn sie nicht auch Spannung, Gefahr und einige Momente einweben würde, bei denen man mit den Figuren mitfiebert. Besonders hübsch fand ich zudem die Illustrationen an den Kapitelenden. Sie geben dem Gelesenen noch einmal einen kleinen visuellen Nachklang und passen sehr schön zur Atmosphäre. Auch das Cover mit Ruben und seiner dritten Braut fügt sich stimmig ein und transportiert diese düstere, historische Romance-Stimmung. 4,5 Punkte.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Kurz gefasst:</strong> <em>„Der skrupellose Marquis und die dritte Braut“ ist eine düstere Historical Romance mit einem schwierigen, herrischen und moralisch grauen Helden, einer widerständigen Protagonistin in mittelalterlichem Setting – mit stimmigem Sprachkolorit und ohne die rauen Seiten dieser Zeit weichzuzeichnen. Kein Buch zum Nebenbeiweglesen, sondern eine Geschichte mit Ecken, Kanten und rauem Herz, auf die man sich einlassen muss.</em></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8248" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2013/01/Trenner-Band.png" alt="Ria Wolf — Der skrupellose Marquis und die dritte Braut" width="283" height="76" /></p>
<p data-start="43" data-end="298">Wer nach der Rezension noch nicht genug von diesem herrischen, düsteren und erstaunlich hartnäckigen Marquis hat, findet hier weitere Beiträge rund um „Der skrupellose Marquis und die dritte Braut“:</p>
<p>👉 <a href="https://meinetaeglichedosis.de/der-skrupellose-marquis-und-die-dritte-braut/"><strong><span style="color: #800000;">Der skrupellose Marquis und die dritte Braut</span></strong></a><br />
<span style="color: #800000;">👉 <a style="color: #800000;" href="https://meinetaeglichedosis.de/der-marquis-de-bounville-hat-geantwortet-und-der-heldensalon-entstaubt-die-pastetenplatten/"><strong>Der Marquis de Bounville hat geantwortet – und der HeldenSalon entstaubt die Pastetenplatten</strong></a></span></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Der Marquis de Bounville hat geantwortet – und der HeldenSalon entstaubt die Pastetenplatten</title>
		<link>https://meinetaeglichedosis.de/der-marquis-de-bounville-hat-geantwortet-und-der-heldensalon-entstaubt-die-pastetenplatten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ka]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 May 2026 18:23:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Historisches]]></category>
		<category><![CDATA[Dark Romance]]></category>
		<category><![CDATA[HeldenSalon]]></category>
		<category><![CDATA[Historical Romance]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Ein Marquis aus dem Hochmittelalter hat den HeldenSalon erhört – und tatsächlich geantwortet. Natürlich standesgemäß, leicht hochmütig und mit einer bemerkenswerten Schwäche für Honiggebäck, gefüllte Pasteten und roten Süßwein. Hektor ist misstrauisch. Ich bin hibbelig. Und die Tür zum HeldenSalon steht plötzlich wieder verdächtig weit offen …&#8220; Geneigte Lesende! Ihr werdet es verdammt noch mal nicht glauben! Mich hat eine Nachricht von Ruben, Marquis de Bounville, erreicht. Er hat sich tatsächlich bemüßigt gefühlt, mir auf meine Frage hin zu antworten. *kreiiischt* Hier könnt Ihr noch einmal nachlesen, worum es geht: &#8212;&#62; KLICK zu „Der skrupellose Marquis und die dritte Braut“ Holla die Waldfee! Jetzt gilt es nur noch, dem Kerl eine wenigstens standesgemäß anmutende Antwort zu schreiben. *räuspert sich umständlich und nimmt die gänsefeder zur hand* Hochwohlgeborener Marquis de Bounville, Eure Antwort hat den HeldenSalon erreicht und ich gestehe, sie hat für ein nicht unerhebliches Maß an Aufregung in unserem Gemäuer gesorgt. Dass Ihr Eure kostbare Zeit für gewöhnlich nicht mit Plauderstunden zu vergeuden pflegt, habe ich mit gebührendem Ernst zur Kenntnis genommen. Gleichwohl freut es mich außerordentlich, dass Honiggebäck, gefüllte Pasteten und guter roter Süßwein offenbar geeignet sind, selbst einen Mann Eures Standes zu einer Reise in meine Zeit zu [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"><em><strong>&#8222;Ein Marquis aus dem Hochmittelalter hat den HeldenSalon erhört – und tatsächlich geantwortet. </strong></em></span><br data-start="93" data-end="96" /><span style="color: #800000;"><em><strong>Natürlich standesgemäß, leicht hochmütig und mit einer bemerkenswerten Schwäche für Honiggebäck, gefüllte Pasteten und roten Süßwein. </strong></em></span><br data-start="229" data-end="232" /><span style="color: #800000;"><em><strong>Hektor ist misstrauisch. Ich bin hibbelig. </strong></em></span><br data-start="274" data-end="277" /><span style="color: #800000;"><em><strong>Und die Tür zum HeldenSalon steht plötzlich wieder verdächtig weit offen …&#8220;</strong></em></span></p>
<p style="text-align: justify;">Geneigte Lesende!</p>
<p style="text-align: justify;">Ihr werdet es verdammt noch mal nicht glauben! Mich hat eine Nachricht von Ruben, Marquis de Bounville, erreicht. Er hat sich tatsächlich bemüßigt gefühlt, mir auf meine Frage hin zu antworten. *kreiiischt*</p>
<p style="text-align: justify;">Hier könnt Ihr noch einmal nachlesen, worum es geht: <a href="https://meinetaeglichedosis.de/der-skrupellose-marquis-und-die-dritte-braut/"><span style="color: #800000;"><strong>&#8212;&gt; KLICK zu „Der skrupellose Marquis und die dritte Braut“</strong></span></a></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-54381" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/riawolf_rubens_antwort_auf_pergament.png" alt="Ruben, Marquis de Bounville Der skrupellose Marquis und die dritte Braut" width="502" height="741" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/riawolf_rubens_antwort_auf_pergament.png 502w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/riawolf_rubens_antwort_auf_pergament-203x300.png 203w" sizes="auto, (max-width: 502px) 100vw, 502px" /></p>
<p style="text-align: justify;">Holla die Waldfee! Jetzt gilt es nur noch, dem Kerl eine wenigstens standesgemäß anmutende Antwort zu schreiben. <strong>*räuspert sich umständlich und nimmt die gänsefeder zur hand*</strong></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8248" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2013/01/Trenner-Band.png" alt="Der Marquis de Bounville hat geantwortet – und der HeldenSalon entstaubt die Pastetenplatten" width="283" height="76" /></p>
<h3 style="text-align: center;"><em><span style="font-size: 14pt;">Hochwohlgeborener Marquis de Bounville,</span></em></h3>
<h3 style="text-align: center;"><em><span style="font-size: 14pt;">Eure Antwort hat den HeldenSalon erreicht und ich gestehe, sie hat für ein nicht unerhebliches Maß an Aufregung in unserem Gemäuer gesorgt.</span></em></h3>
<h3 style="text-align: center;"><em><span style="font-size: 14pt;">Dass Ihr Eure kostbare Zeit für gewöhnlich nicht mit Plauderstunden zu vergeuden pflegt, habe ich mit gebührendem Ernst zur Kenntnis genommen. Gleichwohl freut es mich außerordentlich, dass Honiggebäck, gefüllte Pasteten und guter roter Süßwein offenbar geeignet sind, selbst einen Mann Eures Standes zu einer Reise in meine Zeit zu bewegen.</span></em><br />
<em><span style="font-size: 14pt;"><br />
Der HeldenSalon wird entsprechend vorbereitet sein.</span></em></h3>
<h3 style="text-align: center;"><em><span style="font-size: 14pt;">Was Eure Neugier auf meine Zeit betrifft, so sei Euch versichert: Auch hier gibt es Grenzen zu bewachen, Gefahren zu erkennen und widerspenstige Wesen zur Vernunft zu bringen. Nur werden Letztere heutzutage seltener an Burgzinnen aufgehängt, was gewiss eine Umstellung für Euch darstellen dürfte.</span></em></h3>
<h3 style="text-align: center;"><em><span style="font-size: 14pt;">Ich werde Euch mit wohlgesetzten Fragen empfangen und mit der gebotenen Vorsicht. Denn bereits wenige Kapitel Eurer Geschichte haben genügt, um mir vor Augen zu führen, dass Ihr kein Mann seid, den man leichtfertig unterschätzt.</span></em></h3>
<h3 style="text-align: center;"><em><span style="font-size: 14pt;">In gespannter Erwartung Eures Erscheinens verbleibe ich mit ehrerbietiger Neugier und sorgfältig gedecktem Tisch</span></em></h3>
<h3 style="text-align: center;"><em><span style="font-size: 14pt;">Ka, Hüterin des HeldenSalons</span></em></h3>
<h3 style="text-align: center;"><em><span style="font-size: 14pt;"><strong>Post Scriptum:</strong> Solltet Ihr beim Betreten des Salons auf ein kleines, grünes Monster mit einem roten Folianten in der Hand und einen missmutigen, angriffslustig-majestätischen Bücherdrachen treffen, so betrachtet dies bitte nicht als feindselige Handlung. Sie gehören zum Haus. Hektor, besagter Bücherdrachen, wurde vorsorglich darauf hingewiesen, dass ein unter Umständen angriffslustiges Auftreten Euererseits nicht automatisch als Kampfansage zu werten ist.</span></em></h3>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8248" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2013/01/Trenner-Band.png" alt="Der Marquis de Bounville hat geantwortet – und der HeldenSalon entstaubt die Pastetenplatten" width="283" height="76" /></p>
<p style="text-align: justify;">Geneigte Lesende, ich denke, dem ist nichts mehr hinzuzufügen, harren wir also der Dinge, die da kommen!</p>
<p style="text-align: justify;">Eure</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Ka</em></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8248" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2013/01/Trenner-Band.png" alt="Der Marquis de Bounville hat geantwortet – und der HeldenSalon entstaubt die Pastetenplatten" width="283" height="76" /></p>
<p style="text-align: center;"><em><br />
</em><strong>Bildquelle &#8222;Pergamentrolle&#8220;: Mit freundlicher Genehmigung von <a href="https://www.facebook.com/riawolf.autorin?locale=de_DE">Ria Wolf, Autorin.</a><br />
</strong></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Der skrupellose Marquis und die dritte Braut</title>
		<link>https://meinetaeglichedosis.de/der-skrupellose-marquis-und-die-dritte-braut/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ka]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 May 2026 06:30:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Dark Romance]]></category>
		<category><![CDATA[Historical Romance]]></category>
		<category><![CDATA[Mein aktueller Lesestoff]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Ein grausamer Marquis, eine widerstrebende Braut mitten im Hochmittelalter, das alles andere als zimperlich daherkommt. Ria Wolf schickt mit „Der skrupellose Marquis und die dritte Braut“ eine Dark Romance ins Rennen, die nach Prophezeiung, Gefahr und ordentlich Knistern klingt. Und natürlich stellt sich sofort die Frage: Würde dieser Marquis wohl im HeldenSalon Platz nehmen?&#8220; &#160; Aber hallo, geneigte Lesende, was sehen meine entzündeten Äuglein da? Ein frisches Buch hat das Licht der Welt erblickt, und zwar aus der begabten Feder von Ria Wolf! Ich wurde von der Autorin nicht nur von ihren „Escort“-Männern im &#8212;&#62; HeldenSalon sehr gut unterhalten, sondern auch von z.B. ihren beiden Zeitreise-Büchern, nämlich mit „Keltische Nächte“ &#8212;&#62; KLICK Teil 1 und KLICK Teil 2 Und nun ist eine Dark Romance im Anmarsch, mit mittelalterlichem Setting! Holla, die Waldfee, kann ich dazu nur sagen. „Möge die Beule so groß werden wie Euer Egoismus und Euer Gemächt verdorren wie Eure Menschlichkeit!“ Frankreich 1186 Er gilt als grausam. Und er hat sie gewählt. Ruben, Marquis de Bounville, ist kein Mann, der Widerstand akzeptiert. Getrieben von einer Prophezeiung sucht er den vermeintlichen Mörder seiner Eltern auf, um mit dessen Tochter die Bestimmung zu erfüllen und zugleich den Widersacher schmerzlich zu [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"><em><strong>&#8222;Ein grausamer Marquis, eine widerstrebende Braut mitten im Hochmittelalter, das alles andere als zimperlich daherkommt. </strong></em></span><br />
<span style="color: #800000;"><em><strong>Ria Wolf schickt mit „Der skrupellose Marquis und die dritte Braut“ eine Dark Romance ins Rennen,<br />
die nach Prophezeiung, Gefahr und ordentlich Knistern klingt. </strong></em></span><br />
<span style="color: #800000;"><em><strong>Und natürlich stellt sich sofort die Frage: Würde dieser Marquis wohl im HeldenSalon Platz nehmen?&#8220;</strong></em></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;">Aber hallo, geneigte Lesende,</p>
<p style="text-align: justify;">was sehen meine entzündeten Äuglein da? Ein frisches Buch hat das Licht der Welt erblickt, und zwar aus der begabten Feder von Ria Wolf! Ich wurde von der Autorin nicht nur von ihren <em>„Escort“</em>-Männern im &#8212;&gt; <a href="https://meinetaeglichedosis.de/heldensalon-beloved-escort/"><span style="color: #800000;"><strong>HeldenSalon</strong></span></a> sehr gut unterhalten, sondern auch von z.B. ihren beiden Zeitreise-Büchern, nämlich mit <em>„Keltische Nächte“</em> &#8212;&gt; <strong><a href="https://meinetaeglichedosis.de/ria-wolf-keltische-naechte/"><span style="color: #800000;">KLICK Teil 1</span></a></strong><span style="color: #800000;"> und <a href="https://meinetaeglichedosis.de/ria-wolf-keltische-naechte-ii/"><strong>KLICK Teil 2</strong></a></span></p>
<p style="text-align: justify;">Und nun ist eine Dark Romance im Anmarsch, mit mittelalterlichem Setting! Holla, die Waldfee, kann ich dazu nur sagen.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="https://www.amazon.de/skrupellose-Marquis-dritte-Braut-Antik-ebook/dp/B0GX2ZQ62M/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&amp;crid=1PHK84MA62WWH&amp;dib=eyJ2IjoiMSJ9.x2qtP6J0eR5Qm0DKeuuHiUfxVu3PGvlyjFAKG1X68hnHAZWMX3uMIsvCmUXF72nhUj4q8JJiIiUQ7ioh5BX_B-dHYvEUHOA8a0KkI8_4zF8.bNQ60NE_08qEUE7ZAKqUZQpqJK4925Ln8QegfweDLr0&amp;dib_tag=se&amp;keywords=ria+wolf+der+marquis+und+die+dritte+Brauta&amp;qid=1777710810&amp;sprefix=ria+wolf+der+marquis+und+die+dritte+brauta%2Caps%2C144&amp;sr=8-1"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-54307" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/04/der-skrupellose-marquis-und-die-dritte-braut.png" alt="Der skrupellose Marquis und die dritte Braut Buchvorstellung Cover Meine tägliche Dosis" width="260" height="395" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/04/der-skrupellose-marquis-und-die-dritte-braut.png 260w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/04/der-skrupellose-marquis-und-die-dritte-braut-197x300.png 197w" sizes="auto, (max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><em><strong>„Möge die Beule so groß werden wie Euer Egoismus und Euer Gemächt verdorren wie Eure Menschlichkeit!“<br />
</strong>Frankreich 1186</em><br />
<em>Er gilt als grausam. Und er hat sie gewählt.</em><br />
<em>Ruben, Marquis de Bounville, ist kein Mann, der Widerstand akzeptiert. Getrieben von einer Prophezeiung sucht er den vermeintlichen Mörder seiner Eltern auf, um mit dessen Tochter die Bestimmung zu erfüllen und zugleich den Widersacher schmerzlich zu treffen.</em><br />
<em>Sibilla schaudert es, dass er ausgerechnet sie zur dritten Braut will, und sucht nach Möglichkeiten, dem drohenden Unheil zu entgehen. Weil Männer herrschen, bleiben ihr jedoch nicht viele. Und die Verfolgung durch den Marquis ist arg konsequent. In ihren Träumen verzehrt sie sich nach diesem Kerl, der sie töten will. Das ist irrsinnig. Aber manchmal gewinnt sie den Eindruck, dass unter der skrupellosen Schale noch etwas Liebenswertes verborgen liegt.<br />
<strong>Ein Dark Romance, aber dark with heart, über Enemies to Lovers, Morally Grey und Slow Burn im, für Frauen, düsteren Mittelalter.</strong> </em>(Quelle Klappentext und Cover: Ria Wolf)</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8248" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2013/01/Trenner-Band.png" alt="Der skrupellose Marquis und die dritte Braut" width="283" height="76" /></p>
<p style="text-align: justify;">Also mittendrin im Hochmittelalter! Mit Burgen, Kreuzzügen, höfischer Kultur, Minnesang, Lehnswesen, starker Kirche und Rittertum. Ich bin gespannt, wie sich Ruben — schöner Name übrigens! — Marquis de Bounville machen wird.</p>
<p style="text-align: justify;">Hmmm, da schießt mir gerade eine Idee in den Kopf! Ich hatte noch nie einen fiktiven Charakter aus der Vergangenheit im HeldenSalon. <strong>*sinnt darüber nach, pergament zu holen, eine feder zu spitzen und mit eisengallustinte ein bittgesuch an den Marquis zu verfassen und greift tatsächlich zur feder*<br />
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-8248 aligncenter" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2013/01/Trenner-Band.png" alt="Der skrupellose Marquis und die dritte Braut" width="283" height="76" /><br />
</strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-family: times new roman, times, serif; font-size: 14pt;"><em>Hochwohlgeborener Marquis de Bounville,</em></span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-family: times new roman, times, serif; font-size: 14pt;"><em>mit gebührender Ehrfurcht und nicht minder großer Neugier wage ich es, diese Zeilen an Euch zu richten.</em></span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-family: times new roman, times, serif; font-size: 14pt;"><em>Es ist mir zu Ohren gekommen, dass Euer Name bereits von düsteren Schatten, gefährlichen Absichten und einer gewissen Unnachgiebigkeit begleitet wird. Da der HeldenSalon jedoch seit jeher auch jenen Herren Einlass gewährt, deren Herzen nicht auf den ersten Blick zu durchschauen sind, erlaube ich mir die kühne Frage:</em></span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-family: times new roman, times, serif; font-size: 14pt;"><em>Wäret Ihr geneigt, dem HeldenSalon Eure geschätzte, wenn auch womöglich bedrohliche Anwesenheit zu schenken?</em></span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-family: times new roman, times, serif; font-size: 14pt;"><em>Ein Gespräch bei Honiggebäck oder gefüllten Pasteten und wohlgesetzten Fragen sei Euch angeboten. Ob Ihr diese Einladung als Zumutung, Herausforderung oder willkommene Abwechslung betrachtet, überlasse ich selbstverständlich Eurem Urteil.</em></span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-family: times new roman, times, serif; font-size: 14pt;"><em>In gespannter Erwartung Eurer Antwort verbleibe ich mit ergebenem Gruß</em></span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-family: times new roman, times, serif; font-size: 14pt;"><em>Ka, Hüterin des HeldenSalons</em></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8248" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2013/01/Trenner-Band.png" alt="Der skrupellose Marquis und die dritte Braut" width="283" height="76" /></p>
<p style="text-align: justify;">Mal sehen was da kommt! <strong>*hibbelig ist*</strong> Bis spätestens in einer Rezension und dem Hinweis: Vor dem Buch ist während des Buches ist nach dem Buch.</p>
<p style="text-align: justify;">Eure</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Ka</em></p>
<p><strong>P.S.</strong> Sofern ihr Lust habt zu erfahren, was der Marquis in der Zwischenzeit geantwortet hat, folge einfach dem KLICK zu <a href="https://meinetaeglichedosis.de/der-marquis-de-bounville-hat-geantwortet-und-der-heldensalon-entstaubt-die-pastetenplatten/"><span style="color: #800000;"><strong>&#8212;&gt; &#8222;Marquis de Bounville hat geantwortet – und der HeldenSalon entstaubt die Pastetenplatten&#8220;</strong></span></a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Dark Romance oder wenn Gewalt verharmlost wird</title>
		<link>https://meinetaeglichedosis.de/dark-romance-oder-wenn-gewalt-verharmlost-wird/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ka]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Mar 2026 17:37:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Hektor]]></category>
		<category><![CDATA[Dark Romance]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://meinetaeglichedosis.de/?p=49890</guid>

					<description><![CDATA[&#8222;Dark Romance darf düster sein – aber Grenzen überschreiten? Nein, danke. Dark Romance darf düster sein. Dark Romance darf auch mal toxisch sein. Aber wenn ein Buch die Grenzen des Konsenses wie ein Panzer überrollt, muss ich meine Wut einfach loswerden. Und genau das hat mir das Buch, das ich gerade gelesen habe, eingebrockt.&#8220; &#160; Kleine Warnung: Dieser Text ist nichts für zarte Gemüter. Er enthält explizite Wortwahl, harte Themen, romantisierte sexuelle Gewalt und eine klare Meinung. Lesen auf eigene Gefahr und mein Bücherdrache Hektor eröffnet gleich das Gespräch, nach meinem kleinen Vorwort. Ich habe ein Dark-Romance-Buch gelesen. Und ich sag’s euch ganz ehrlich: Ich war kurz davor, es aus dem Fenster zu werfen. Nicht, weil es düster war. Nicht, weil es toxisch war. Damit komme ich klar. Ich lese Dark Romance. Ich weiß, worauf ich mich einlasse. Aber das hier? Das war keine dunkle Fantasie mehr. Das war ein verdammter Übergriff, der sich als Romance verkleidet hat. Und genau in diesem Moment kommt Hektor ins Spiel. Denn wenn ich schon vor Wut aufploppe, braucht es jemanden, der meinen Irrsinn teilt – oder zumindest überlebt. Aber lest selbt &#8230; Ich beobachte Ka, wie sie zum dritten Mal den Raum durchquert, die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"><em><strong>&#8222;Dark Romance darf düster sein – aber Grenzen überschreiten? Nein, danke.<br />
Dark Romance darf düster sein. Dark Romance darf auch mal toxisch sein.<br />
Aber wenn ein Buch die Grenzen des Konsenses wie ein Panzer überrollt, muss ich meine Wut einfach loswerden.<br />
Und genau das hat mir das Buch, das ich gerade gelesen habe, eingebrockt.&#8220;</strong></em></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Kleine Warnung: Dieser Text ist nichts für zarte Gemüter. Er enthält explizite Wortwahl, harte Themen, romantisierte sexuelle Gewalt und eine klare Meinung. Lesen auf eigene Gefahr und mein Bücherdrache Hektor eröffnet gleich das Gespräch, nach meinem kleinen Vorwort.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Ich habe ein Dark-Romance-Buch gelesen. Und ich sag’s euch ganz ehrlich: Ich war kurz davor, es aus dem Fenster zu werfen. Nicht, weil es düster war. Nicht, weil es toxisch war. Damit komme ich klar. Ich lese Dark Romance. Ich weiß, worauf ich mich einlasse.<br />
Aber das hier? Das war keine dunkle Fantasie mehr. Das war ein verdammter Übergriff, der sich als Romance verkleidet hat.</p>
<p style="text-align: justify;">Und genau in diesem Moment kommt Hektor ins Spiel. Denn wenn ich schon vor Wut aufploppe, braucht es jemanden, der meinen Irrsinn teilt – oder zumindest überlebt. Aber lest selbt &#8230;</p>
<p style="text-align: justify;"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-50950 aligncenter" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2025/09/buecherbanderole.png" alt="Dark Romance oder wenn Gewalt verharmlost wird" width="292" height="87" /></p>
<p style="text-align: justify;">Ich beobachte Ka, wie sie zum dritten Mal den Raum durchquert, die Hände fuchtelnd, das Buch fast wie eine Waffe in der Hand. Ihre Wangen glühen, ihre Augen blitzen. Und obwohl ich mit einem uralten Kriegshammer schon gegen Dämonen und degenerierte Schwarzmagier gekämpft habe, bin ich mir in diesem Moment nicht sicher, ob ich sie unterbrechen sollte.</p>
<p style="text-align: justify;">„Und dann, Hektor, dann ritzt der Wichser seinen Namen in ihren Rücken! Mit einem Messer!“ Sie bleibt vor mir stehen, das Buch zittert. „Sag bitte, dass du das genauso krank findest wie ich!“</p>
<p style="text-align: justify;">Ich hebe langsam eine Braue. „Das war keine &#8230; konsensuale Szene, nehme ich an?“</p>
<p style="text-align: justify;">„Konsensual?“ Sie schnaubt. „Das war definitiv keine konsensuale Szene, das war ein verdammter Überfall. Und das Schlimmste: Es wird nicht einmal klar verurteilt. Stattdessen gibt’s danach noch einen melancholischen Rückblick auf seine verletzte Seele! Ich hätte ihm gern seine verletzte Seele extrahiert. Mit einem stumpfen Löffel!“</p>
<p style="text-align: justify;">Ich lehne mich zurück. „Du liest dieses&#8230; Zeug freiwillig, Kleines?“</p>
<p style="text-align: justify;">„Ich lese Dark Romance, Hektor! Ich weiß, worauf ich mich einlasse! Ich bin nicht empfindlich, ich bin nicht naiv. Aber was ich nicht ertrage, ist die Verharmlosung von Gewalt unter dem Deckmäntelchen tragischer Leidenschaft. Wenn du sehen könntest, was der Typ da gemacht hat!“</p>
<p style="text-align: justify;">„Ich kann es mir vorstellen. Messer. Zwang. Narben.“ Meine Stimme wird ruhig. Kalt. „Ka, in meiner Welt endet so etwas nicht mit einer Entschuldigung und einem trauernden Blick, sondern mit einem Schwert in der Hand.“</p>
<p style="text-align: justify;">Sie funkelt mich an. „Das ist exakt der Grund, warum ich mit dir darüber reden musste.“</p>
<p style="text-align: justify;">Ich nicke. „Weißt du, es ist eine Sache, düstere Geschichten zu erzählen. Und meine Lebenszeit währt schon so lange, dass ich die Schattenseiten von Leidenschaft kenne und die Macht von Büchern. Dominanz, Besessenheit, Schmerz, das kann in der Literatur, ja selbst in der Realität, eine gewisse Faszination haben. Wenn die Grenzen gewahrt bleiben. Wenn die Autorin oder der Autor sich bewusst ist, was da geschrieben wird. Aber das hier&#8230;“<br />
Ich tippe mit einem Finger auf Kas Buch. „Das ist keine Grenzüberschreitung mehr. Das ist ein Frontalangriff auf jede Form von Verantwortung. Und eine Beleidigung für jede Seele, die wirklich Gewalt erlebt hat.“</p>
<p style="text-align: justify;">Sie sinkt auf das Sofa neben mir. „Danke. Ich dachte schon, ich übertreibe.“</p>
<p style="text-align: justify;">Ich sehe sie ernst an. &#8222;Ka, du darfst emotional reagieren. Du darfst wütend sein. Du darfst das Buch über einem Vulkan abwerfen. Und wenn du willst, bringe ich dich hin. Ich kenne ein paar. Oder besser noch … ich verbrenne das Ding mit meinem Drachenfeuer.‘“</p>
<p style="text-align: justify;">Erschöpft, aber ehrlich schmunzelt sie. „Vielleicht reicht auch ein Blogbeitrag.“</p>
<p style="text-align: justify;">„Absolut. Wenn du so herumläufst vor Zorn. Setz dich hin und schreib. Sonst platze ich noch mit dir.“</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-53215" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2027/04/dark-romance-pruefstand.png" alt="Dark Romance Kritik Prüfstand " width="463" height="1003" /></p>
<p style="text-align: justify;" data-start="813" data-end="1053">Geneigte Lesende!</p>
<p style="text-align: justify;" data-start="813" data-end="1053">Bevor jetzt jemand denkt, ich würde hier plötzlich mit erhobenem Moralzeigefinger durch die Gegend wedeln, möchte ich kurz etwas einwerfen. Diese Frage, wie man Gewalt in Romances wahrnimmt, beschäftigt mich nämlich nicht erst seit gestern. Vor zwei Jahren habe ich bereits einmal darüber geschrieben, weil ich beim Lesen einer Rezension plötzlich selbst ins Grübeln kam: Habe ich vielleicht einfach eine andere Wahrnehmung als andere Leser? Bin ich – weil ich so viel lese – vielleicht abgestumpfter geworden? Damals habe ich mir ganz ernsthaft die Frage gestellt, ob mir Dinge möglicherweise weniger auffallen oder weniger ausmachen als anderen.</p>
<p data-start="1463" data-end="1547">Wer das nachlesen möchte, kann das hier tun:<br data-start="1507" data-end="1510" />👉 <strong>KLICK</strong> <a href="https://meinetaeglichedosis.de/romantisierte-sexualisierte-gewalt/"><strong>Romantisierte, sexualisierte Gewalt?</strong></a></p>
<p style="text-align: justify;" data-start="1549" data-end="1948">Warum ich das erwähne? Weil genau diese Selbstfrage zeigt, dass ich mir der Problematik durchaus bewusst bin. Und genau deshalb hat mich die Szene aus dem Buch, über das ich hier gerade rede, so wütend gemacht. Denn wenn eine Szene eindeutig gegen den Willen einer Figur geschieht, wenn Gewalt nicht nur angedeutet, sondern brutal ausgeführt wird, hört es bei mir auf. Und manchmal frage ich mich wirklich, ob Bücher mich nicht irgendwann anschreien: „Ka, bitte, BITTE hör auf, dir das reinzuziehen!“ Aber gut, ich wollte es wissen. Und ich wurde so geschockt, dass mir fast die Worte fehlten. Ich werde auf alle Fälle KEINE REZENSION dazu schreiben.</p>
<p style="text-align: justify;">Aber fangen wir von vorne an. Ich bin wirklich keine Leseratte, die bei jeder dunklen Szene sofort die Trigger-Karte zückt. Hierzu verweise ich gerne auf den oben verlinkten Artikel. Wirklich nicht, denn meist kann man bereits aus dem Klappentext das Nötige herausziehen, an welches Leser-Klientel das Buch gerichtet ist. Nicht immer, aber oft. Ich lese Dark Romance. Ich weiß also, was mich erwartet: düstere Themen, Machtspielchen, durchaus auch toxische Typen. Ich nehme das wissentlich in Kauf. Und um’s mal klar zu sagen: Ich bin nicht empfindlich, wenn ein Buch mal über die Grenzen des Gewöhnlichen hinausgeht. Aber vor dem Buch, das ich gelesen habe (das ABER bitte in Großbuchstaben) habe ich fast noch nie eine derart verharmlosende Darstellung sexualisierter Gewalt serviert bekommen, wie in diesem Werk.</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: 12pt;"><strong>Wenn Grenzen überschritten werden</strong></span><br />
Die Handlung: Held trifft Heldin in einem Club. One-Night-Stand. Soweit, so gut. Doch dann kommt dieser Kerl auf die großartige Idee, sich in einen Stalker der Kategorie „DELUXE“ zu verwandeln. Nicht diese romantisierte „Ich warte im Regen auf dich, mein Schatz“-Variante. Nein. Der Typ wird übergriffig, besitzergreifend, gruselig, während die Protagonistin echte Angst ihm gegenüber entwickelt und die Polizei alamiert. Spätestens in dem Moment, als er einen Nebenbuhler aus dem Spiel kickt und mit einem Messer (!!!) auf die Protagonistin losgeht und sie zum Sex zwingt, war mein Puls irgendwo bei 180 und nicht aus erotischer Verzückung, falls das irgendwer glauben sollte. Es brodelte gewaltig Wut in meinem imaginären Suppentopf.</p>
<p style="text-align: justify;">Sie wollte nicht. Punkt. Man merkt es in jeder einzelnen Zeile. Und dann ritzt dieser Vollarsch, sorry, ich bleibe bei dem Ausdruck, denn alles andere wäre noch zu nett, auch noch seinen Namen in ihren Rücken. Mit dem Messer. Nach dem nicht einvernehmlichen Sex stopft er seinen Schwanz (Jawoll, das Wort bleibt jetzt auch stehen! Und ich werde mir den Mund nicht mit Seife auswaschen, weil ich das Wort „gesagt“ habe!) zurück in die Hose, trollt sich und versinkt kurz darauf in Selbstmitleid und einer Flasche edlen Whiskys. Häh … welcher Wahnsinn geht da ab?</p>
<p style="text-align: justify;">Und jetzt haltet euch fest. Was tut sie? Sie denkt doch tatsächlich, es könnte wie eine Vergewaltigung ausgesehen haben. Aber es war ja keine, schließlich hätte sie sich mehr wehren können.  Also, jetzt mal ernsthaft: Der Typ hatte ein Messer in der Hand. Hat es benutzt. Hat sie gezwungen. Das war überdeutlich zu lesen. Und wir reden hier nicht von einer Grauzone im konsensuellen Kink-Bereich. Das war keine fantasievolle Dom/Sub-Szene mit Safe Word, das war einfach nur ein rohester Angriff. Der Kerl hat sich an ihrer Angst aufgegeilt. Und dieser Angriff wurde im Nachgang mit einer Prise Schuldgefühl von Seiten des Protagonisten garniert und als tragische, missverstandene Liebesszene verkauft. HALLO, geht`s noch? Ich kann gar nicht so viele Fragezeichen setzen, wie ich in diesem Moment im Kopf hatte.</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: 12pt;"><strong>Noch mal zum Mitschreiben</strong></span><br />
Ich lese Dark Romance. Ich lese toxisch. Ich lese Macht und Schmerz. Ich lese auch Szenen, bei denen man sich denkt: Uiuiui, das war jetzt aber drüber, wenn sie gut geschrieben und im Kontext nachvollziehbar sind und es deutlich rauskommt, dass beide genau das wollen, was sie da gerade treiben. Damit kann ich umgehen, wenn es der Autor bzw. die Autorin schafft, klar zu zeigen, dass auch die brutalsten oder scheinbar gewaltvollen Szenen innerhalb des Konsenses und im Einvernehmen der Beteiligten stattfinden. Aber das hier war einfach nur gefährlich, weil es die Grenze zwischen Gewalt und Erotik nicht nur verschwimmen lässt, sondern sie mit einem Panzer überrollt, ohne dass der Leser irgendeine Orientierung bekommt, und dann winkt, als wär’s ein Sonntagsausflug.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><span style="font-size: 12pt;">Warum Romantisierung von Gewalt gefährlich sein kann<br />
</span></strong>Ja, Dark Romances idealisieren durchaus besitzergreifendes, kontrollierendes und gefährliches Verhalten als „wahre Liebe“. Einerseits wirkt das auf uns Leser gefährlich, anrüchig, was auch immer – doch genau hier liegt aber auch das Problem: Dark Romance, die solche übergriffigen Mittel einsetzt, vermittelt leicht einen völlig falschen Eindruck davon, was Sex im Einvernehmen der Partner wirklich ist.</p>
<p style="text-align: justify;" data-start="627" data-end="911">Für einen leseerfahrenen Menschen wie mich besteht diese Gefahr praktisch nicht. Ich weiß, wo die Grenzen zwischen Fiktion und Realität verlaufen, und kann solche Szenen richtig einordnen. Dennoch ist das nicht für alle Lesenden selbstverständlich. Genau hier könnte es kritisch werden.</p>
<p style="text-align: justify;" data-start="913" data-end="1415">Das könnte vor allem für jüngere Menschen problematisch sein, weil sie noch nicht genug Erfahrung oder Orientierung haben, um solche Szenen richtig einzuordnen. Sie könnten glauben, dass Kontrollzwänge, Gewalt oder Drohungen in einer Beziehung irgendwie „normal“ oder sogar romantisch sind und das ist gefährlich. Gerade in der Phase, in der sich eigene Vorstellungen von Liebe, Grenzen und Konsens erst formen, könnten solche Darstellungen die Kraft haben, die Wahrnehmung von echten, gesunden Beziehungen zu verzerren.</p>
<p style="text-align: justify;" data-start="1417" data-end="1745"><span style="font-size: 12pt;"><strong>Die große Frage: Verantwortung in der Fiktion</strong></span><br />
Was darf Fiktion? Wo darf sie Grenzen überschreiten und wo hört die Verantwortung auf? Denn egal, was man als Partner miteinander macht, es muss immer freiwillig und im gegenseitigen Einverständnis geschehen. Alles andere ist Gewalt. Punkt.</p>
<p style="text-align: justify;" data-start="1417" data-end="1745">Doch zurück zum Buch: Mir wurde während des Lesens definitiv der Eindruck vermittelt, dass diese Szene nicht freiwillig und erotisch war. Und hey, ich habe schon genug Lesejahre auf dem Buckel, um das beurteilen zu können. Aber dann der Versuch, das im Nachhinein doch irgendwie zu rechtfertigen oder gar schönzureden? Die Tat an sich zu &#8222;romantisieren&#8220;? Sorry, da hört’s bei mir definitiv auf und wie gesagt, ich vertrage beim Lesen einiges.</p>
<p style="text-align: justify;" data-start="1417" data-end="1745"><strong><span style="font-size: 12pt;">Fazit</span></strong><br />
Trotz all dieser Kritik werde ich weiterhin meine Nase in Dark Romances stecken. Ich weiß, dass es Fiktion ist. Mir ist bewusst, wann im Buch eine Grenze überschritten wird, und ich habe genug Leseerfahrung, um das Gelesene zu reflektieren.</p>
<p style="text-align: justify;" data-start="162" data-end="576"><span style="font-size: 12pt;"><strong>Wenn Dark Romance funktioniert: Bücher, die mich überzeugt haben</strong></span><br />
Gute Dark Romance kann düster, intensiv und spannend sein – ohne dabei die Grenzen des Konsenses zu ignorieren. Sie spielt mit Macht, Leidenschaft und Abgründen, aber die Figuren handeln freiwillig, die Dynamiken sind nachvollziehbar und Gewalt wird nicht verharmlost. Genau diese Balance macht für mich den Unterschied zwischen einer packenden, dunklen Liebesgeschichte und einer problematischen Geschichte aus.<br />
Neugierig, wie Dark Romance funktionieren kann? Hier sind ein paar meiner Favoriten – schaut gern in die Rezensionen hinein und lasst euch inspirieren!</p>
<ul>
<li><span style="color: #800000;">👉 <a style="color: #800000;" href="https://meinetaeglichedosis.de/r-g-angel-ihr-skrupelloser-krieger/"><strong>R. G. Angel — Ihr skrupelloser Krieger</strong></a></span></li>
<li><span style="color: #800000;"><strong>👉 </strong><a style="color: #800000;" href="https://meinetaeglichedosis.de/belle-aurora-unbedarft/"><strong>Belle Aurora — Unbedarft</strong></a></span></li>
<li><span style="color: #800000;"><strong>👉</strong><a style="color: #800000;" href="https://meinetaeglichedosis.de/mia-kingsley-dynasty-of-crime/"><strong> Mia Kingsley — Dynasty of Crime</strong></a></span></li>
<li><span style="color: #800000;"><strong>👉 <a style="color: #800000;" href="https://meinetaeglichedosis.de/cora-reilly-durch-suende-erhebe-ich-mich/">Cora Reilly — Durch Sünde erhebe ich mich</a></strong></span></li>
<li><span style="color: #800000;"><strong>👉 </strong><a style="color: #800000;" href="https://meinetaeglichedosis.de/charmaine-pauls-liebe-wie-gift/"><strong>Charmaine Pauls — Liebe wie Gift</strong></a></span></li>
<li><span style="color: #800000;"><strong>👉</strong><a style="color: #800000;" href="https://meinetaeglichedosis.de/j-t-geissinger-ruthless-creatures-queens-monsters-1/"><strong>J. T. Geissinger — Ruthless Creatures, Queens &amp; Monsters 1</strong></a></span></li>
<li><span style="color: #800000;"><strong>👉<a style="color: #800000;" href="https://meinetaeglichedosis.de/neva-altaj-painted-scars-der-pakhan/"> Neva Altaj &#8211; Perfectly Imperfect-Serie</a></strong></span><br />
<span style="color: #800000;"><strong>z.B. Der Pakhan</strong></span></li>
<li><span style="color: #800000;"><strong>👉 <a style="color: #800000;" href="https://meinetaeglichedosis.de/gabrielle-sands-wenn-er-begehrt/">Gabrielle Sands — Fallen God-Reihe</a></strong></span><br />
<span style="color: #800000;"><strong>z.B. Wenn er begehrt</strong></span></li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">So, ich musste das loswerden. Sonst wär ich geplatzt, mitsamt Hektor. <strong>LOL</strong> In diesem Sinne: Lasst euch nix einreden. Weder von fiktiven Psychos mit Messern, noch von Texten, die Gewalt unter einem Zuckerguss aus Selbstmitleid und „vielleicht war’s ja gar nicht so schlimm“-Rhetorik servieren. Ach ja: Bevor jemand denkt, ich würde Leser angreifen: Keine Sorge, das ist alles auf die fiktiven Figuren und die Handlung bezogen. Eure Leseleidenschaft ist unantastbar. <strong>WORD!</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Ka</em></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-50950" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2025/09/buecherbanderole.png" alt="Dark Romance oder wenn Gewalt verharmlost wird" width="611" height="134" /></p>
<p style="text-align: center;">Bildquelle &#8222;Dark Romance auf dem Prüfstand&#8220;: Erstellt von Ka mit Hilfe einer KI.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Der geheime Erbe des Mafia-Bosses</title>
		<link>https://meinetaeglichedosis.de/der-geheime-erbe-des-mafia-bosses/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ka]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Mar 2026 19:21:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Dark Romance]]></category>
		<category><![CDATA[Mafia]]></category>
		<category><![CDATA[Mein aktueller Lesestoff]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Mein SUB schrumpft weiter! 📚 Nach einer Sport-Romance geht’s diesmal in die dunklen Gefilde der Romances. Mafia, Geheimnisse und ein Sohn, den der Don erst seit Kurzem kennt. Es wird spannend!&#8220; &#160; Sodalla, geneigte Lesende! Es geht weiter mit meinem SUB-Abbau. *miep* Nach &#8222;Ryder&#8220; aus der Feder von Teagan Kade → KLICK hier der Link zur Rezension, widme ich mich nun wieder den dunkleren Gefilden der Romances. Nämlich einem Mann, der nicht nur der Don der Mafia von New York ist, nein, er hat auch einen Sohn, der ihm seit über sechs Jahren vorenthalten wurde – von niemand anderem als seiner großen Liebe! Ihr könnt euch sicherlich vorstellen, dass er darüber überhaupt nicht amused ist. Vor seiner verhängnisvollen Liebe zu fliehen hat mich mit einem tödlichen Geheimnis zurückgelassen: seinem Erben. Vor sieben Jahren habe ich Dominic Romano verlassen, den unwiderstehlichen Mafia-Milliardär, der mein Herz gestohlen hatte. Ihn zu verlassen war eine Notwendigkeit, ihn zu lieben eine Gefahr, die ich mir nicht leisten konnte. Doch das Schicksal hat einen schrägen Sinn für Humor, und jetzt bin ich zurück in New York City, mitten in Dominics berauschender Welt. Das Verlangen zwischen uns ist stärker und gefährlicher als je zuvor. Aber seine dunklen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"><em><strong>&#8222;Mein SUB schrumpft weiter! </strong></em><strong>📚 </strong></span><br />
<span style="color: #800000;"><em><strong>Nach einer Sport-Romance geht’s diesmal in die dunklen Gefilde der Romances. </strong></em></span><br />
<span style="color: #800000;"><em><strong>Mafia, Geheimnisse und ein Sohn, den der Don erst seit Kurzem kennt. Es wird spannend!&#8220;</strong></em></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Sodalla, geneigte Lesende!</p>
<p style="text-align: justify;">Es geht weiter mit meinem SUB-Abbau. *miep* Nach <em>&#8222;Ryder&#8220;</em> aus der Feder von Teagan Kade → <a href="https://meinetaeglichedosis.de/teagan-kade-ryder/"><span style="color: #800000;"><strong>KLICK hier der Link zur Rezension</strong></span></a>, widme ich mich nun wieder den dunkleren Gefilden der Romances. Nämlich einem Mann, der nicht nur der Don der Mafia von New York ist, nein, er hat auch einen Sohn, der ihm seit über sechs Jahren vorenthalten wurde – von niemand anderem als seiner großen Liebe! Ihr könnt euch sicherlich vorstellen, dass er darüber überhaupt nicht amused ist.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="https://www.amazon.de/geheime-Erbe-Mafia-Bosses-Mafia-Liebesroman-Romano-Mafia-Familie-ebook/dp/B0CGBRZH73/ref=tmm_kin_swatch_0?_encoding=UTF8&amp;dib_tag=se&amp;dib=eyJ2IjoiMSJ9.z8nMfRnpflZ6bvviRtlPEj23qWlo_2bBCIBdZqZ3CqcJr2a9SR_ja_1qy6TueapIa7JYIVwx3b4Gg5Z0yONoe9t8ha_lCxnSHiudg6_dD8os8YAgABF8mRHMzJjatPK_dxzN2quYuv0njYKx93eobvC-UBXTp8wnLSYm0UxJvmITt9x5ooETH8QHHoY5JJV11vlxZGueEUqXRm-Xs9Z6mCqcCIM_WgOetHo1CYh2ij0.lhRf1TILaeVn3jk8fRqECymJTifR5xUGYJ4IDQIhXzU&amp;qid=1773255137&amp;sr=8-1"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-53139" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/03/die-romano-mafia-familie-1.png" alt="Dark Romance Mafia Buchvorstellung Die Romano Mafia Famlie Celeste Riley" width="261" height="391" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/03/die-romano-mafia-familie-1.png 261w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/03/die-romano-mafia-familie-1-200x300.png 200w" sizes="auto, (max-width: 261px) 100vw, 261px" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><em><strong>Vor seiner verhängnisvollen Liebe zu fliehen hat mich mit einem tödlichen Geheimnis zurückgelassen: seinem Erben.</strong></em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Vor sieben Jahren habe ich Dominic Romano verlassen, den unwiderstehlichen Mafia-Milliardär, der mein Herz gestohlen hatte. Ihn zu verlassen war eine Notwendigkeit, ihn zu lieben eine Gefahr, die ich mir nicht leisten konnte. Doch das Schicksal hat einen schrägen Sinn für Humor, und jetzt bin ich zurück in New York City, mitten in Dominics berauschender Welt.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Das Verlangen zwischen uns ist stärker und gefährlicher als je zuvor. Aber seine dunklen Augen bergen Geheimnisse, Geheimnisse, die uns auseinanderreißen könnten. Und ich habe eine eigene Offenbarung &#8211; unseren Sohn, ein Kind, von dem er nichts weiß.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Jetzt, gefangen in einem tödlichen Spiel aus Liebe, Loyalität und Verrat, muss ich meinen Weg durch die Finsternis finden. Kann ich mein Herz noch einmal riskieren? Kann die Liebe auch in der Romano-Welt über alles triumphieren, oder sind wir von Anfang an zum Scheitern verurteilt? Ich werde es herausfinden, mit jedem Schlag meines Herzens</em> (Quelle Klappentext und Cover: Celestine Publishing Ltd.)</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-50950" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2025/09/buecherbanderole.png" alt="Der geheime Erbe des Mafia-Bosses" width="661" height="91" /></p>
<p style="text-align: justify;">Eines kann ich verraten: Er ist ziemlich angefressen, weil ihm Elena den gemeinsamen Sohn vorenthalten hat. Verständlich, will ich meinen. Genauso verständlich ist allerdings auch, warum sie Dominic ihre Schwangerschaft verschwiegen und ihn verlassen hat! Aber das WARUM, geneigte Lesende, darf ich euch natürlich nicht verraten. Das müsst ihr, bei Interesse, schon selbst lesen. <strong>*hihi*</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Apropos: Ich bin dann mal wieder lesen, denn vor dem Buch ist während des Buches, ist nach dem Buch!</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Ka</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Dark, dominant – aber ohne Gefühle? Mein Problem mit Emotionslegasthenikern</title>
		<link>https://meinetaeglichedosis.de/dark-dominant-aber-ohne-gefuehle-mein-problem-mit-emotionslegasthenikern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ka]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Nov 2025 14:01:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Kas Tatsachenbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Dark Romance]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://meinetaeglichedosis.de/?p=51512</guid>

					<description><![CDATA[Ich habe mich mal &#8222;kritisch&#8220; an einen bestimmten Typ männlicher Protagonisten gewagt – animalisch, dominant, so richtig Dark. Und ja … manchmal treiben sie mich auf die Palme. DEFINITIV! &#160; Geneigte Lesende! Es gibt da einen bestimmten Typ männlicher Protagonisten, der mich … hmmm, wie soll ich sagen … regelmäßig die Palme hochjagt. Ja, ich gestehe: Ich mag Kerle in Geschichten durchaus auch mal strotzend animalisch. Mächtig Alpha-Männchen-mäßig! :3 Diese Sorte, die knallhart rüberkommt und für ihre Lieben alles tun würde, weil sie so tief lieben. ABER: Wenn mir das Wort animalisch als Attribut für jede Bewegung, jedes Geräusch, jedes Knurren, jeden Blick und natürlich auch für jede erotische Szene in Dauerschleife vor den Latz geknallt wird, geht mir irgendwann der Hut hoch. Animalischer Gang. Animalisches Knurren. Animalisches Lippenverziehen. Animalisches Blicken. Animalisch. Animalisch. Animalisch … Warum kommen Geschichten, in denen der Held sich so dermaßen animalisch aufführt, die weibliche Hauptfigur erschreckend unterdrückt und schlecht behandelt (vor allem im Schlafzimmer), eigentlich so gut an? Ja, ich weiß, Lesegeschmäcker sind verschieden und jeder darf mögen, was er möchte. Aber nur weil andere jubeln, muss ich das nicht auch tun. 😉 Ich habe schlicht ein Problem mit Protagonisten, die ihre Partnerinnen mies behandeln [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><em><strong>Ich habe mich mal &#8222;kritisch&#8220; an einen bestimmten Typ<br />
männlicher Protagonisten gewagt – animalisch, dominant, so richtig Dark.</strong></em><br />
<em><strong>Und ja … manchmal treiben sie mich auf die Palme. DEFINITIV!</strong></em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;">Geneigte Lesende!</p>
<p style="text-align: justify;">Es gibt da einen bestimmten Typ männlicher Protagonisten, der mich … hmmm, wie soll ich sagen … regelmäßig die Palme hochjagt. Ja, ich gestehe: Ich mag Kerle in Geschichten durchaus auch mal strotzend animalisch. Mächtig Alpha-Männchen-mäßig! :3 Diese Sorte, die knallhart rüberkommt und für ihre Lieben alles tun würde, weil sie so tief lieben.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>ABER:</strong> Wenn mir das Wort animalisch als Attribut für jede Bewegung, jedes Geräusch, jedes Knurren, jeden Blick und natürlich auch für jede erotische Szene in Dauerschleife vor den Latz geknallt wird, geht mir irgendwann der Hut hoch. Animalischer Gang. Animalisches Knurren. Animalisches Lippenverziehen. Animalisches Blicken. Animalisch. Animalisch. Animalisch …</p>
<p style="text-align: justify;">Warum kommen Geschichten, in denen der Held sich so dermaßen animalisch aufführt, die weibliche Hauptfigur erschreckend unterdrückt und schlecht behandelt (vor allem im Schlafzimmer), eigentlich so gut an?<br />
Ja, ich weiß, Lesegeschmäcker sind verschieden und jeder darf mögen, was er möchte. Aber nur weil andere jubeln, muss ich das nicht auch tun. 😉 Ich habe schlicht ein Problem mit Protagonisten, die ihre Partnerinnen mies behandeln – und bei denen mir als Leserin dann weisgemacht werden soll, dass die Frau das <em>„Ach so toll“</em> findet. Dieses <em>„Ach so toll</em>“ kommt bei mir nicht an! Nada. Niente.<br />
Darum: Nicht mein Ding! Allen anderen scheint es zu gefallen. Muss ich mir Sorgen machen? *sich an der strin kratzt*</p>
<p style="text-align: justify;">Bei mir ist – sobald eine weibliche Figur wie <em>Dreck</em> behandelt wird – Schicht im Schacht! Und ich bin wirklich nicht zartbesaitet, dafür ich habe schon viel zu viel gelesen. Aber so etwas? Nein, danke. Ich möchte nicht lesen, wie ein Typ sich ohne Rücksicht auf Verluste in sie rammt und es ihr angeblich trotzdem gefällt, dass er seine Monsterlänge brutal in ihr <em>versenkt</em>, ohne Rücksicht auf ihr Wohl, ihre Gefühle oder auch nur das leiseste Vorspiel oder Anzeichen von Respekt, Hingabe. Hauptsache ER macht, was ER will.</p>
<p>Sich wie ein emotionaler Krüppel aufführen, darin sind manche dieser Helden wahre Meister. Wäre es wenigstens glaubhaft dargestellt, dass es ihr wirklich super-duper-prächtig gefällt – bitte, kein Thema! Aber daran hapert’s oft gewaltig.</p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt;"><strong>*ironiemodus ein*</strong> </span><br />
<span style="font-size: 14pt;">Aber hey! Warum sollte er sich auch um IHR Wohlergehen kümmern?<br />
Schließlich ist er ja so ein heißer, animalischer Hengst, der weiß, was ER will.</span><br />
<strong><span style="font-size: 14pt;">*ironiemodus aus*</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-51513" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2025/11/emotionslegasteniker_fussabstreifer.png" alt="Dark, dominant – aber ohne Gefühle? Mein Problem mit Emotionslegasthenikern" width="1536" height="1024" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2025/11/emotionslegasteniker_fussabstreifer.png 1536w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2025/11/emotionslegasteniker_fussabstreifer-300x200.png 300w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2025/11/emotionslegasteniker_fussabstreifer-1024x683.png 1024w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2025/11/emotionslegasteniker_fussabstreifer-768x512.png 768w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2025/11/emotionslegasteniker_fussabstreifer-750x500.png 750w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2025/11/emotionslegasteniker_fussabstreifer-1080x720.png 1080w" sizes="auto, (max-width: 1536px) 100vw, 1536px" /><strong><em>Für Dark-Heroen: Nur weil du dominant bist, heißt das noch lange nicht, dass du „die deine“ wie einen Fußabstreifer behandeln darfst.</em></strong></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-50950" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2025/09/buecherbanderole.png" alt="Dark, dominant – aber ohne Gefühle? Mein Problem mit Emotionslegasthenikern" width="207" height="73" /></p>
<p style="text-align: justify;">Von wegen! Das ist kein gestandener Kerl. Das ist ein Emotionslegastheniker. :3<br />
Was sie will, scheint ihm am Arsch vorbei zu gehen. Keine Frage! Es darf ruhig im Schlafzimmer zur Sache gehen – auch mal härter, auch mal düsterer. Alles überhaupt kein Problem.<br />
Doch wenn der Akt selbst auf eine lieblos-mechanische Handlung reduziert wird und das Zwischenmenschliche, die Gedanken, das Sinnliche komplett wegfallen – also genau das, was eine prickelnde Szene ausmacht – dann berührt mich das nicht. Es schreckt mich eher ab. „Dark“ hin, „Dark“ her.</p>
<p style="text-align: justify;">Gerade in Dark Romance ist es meiner Meinung nach wichtig, Einblicke in die Gefühlswelt beider Protagonisten zu bekommen, um nachvollziehen zu können, was sie bewegt. Wenn das fehlt, fühlt es sich einfach nur aufgezwungen an. Und ja, es gibt unzählige Leserinnen, die diesen Typ Protagonist feiern. Keine Ahnung warum, aber es sei ihnen gegönnt! Wirklich! Aber für mich ist diese Art <em>&#8222;Emotionslegastheniker&#8220;</em> einfach kein Lesevergnügen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Mein persönliches Fazit:</strong><br />
Es darf ruhig animalisch sein. Es darf ordentlich „Dark“ sein.  Aber bitte mit einem kleinen, feinen Licht aus Gefühl. Ein Funken Respekt. Ein Hauch echter Verbindung. Ein Held, der eine Frau als Frau behandelt – nicht als Fußabstreifer.</p>
<p style="text-align: justify;">Und natürlich gilt: Man kann es nicht jedem (in dem Fall mir) recht machen. 😉 In diesem Sinne …</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Ka</em></p>
<p>Bild &#8222;Fußabstreifer&#8220; erstellt von Ka mit Hilfe von KI.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Be With Me</title>
		<link>https://meinetaeglichedosis.de/be-with-me/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ka]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Nov 2025 18:05:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Buchvorstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Dark Romance]]></category>
		<category><![CDATA[Mafia]]></category>
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					<description><![CDATA[Holla, was für ein Sahneschnittchen. *hust* Ist so, geneigte Lesende! Romolo Ferraro ist ein Sahneschnittchen. Punkt. Und was, bitte sehr, stimmt eigentlich NICHT mit seiner Mutter? Hallo? Kann da mal jemand draufschauen? Was ist da los? Himmel. Arsch und Zwirn bin ich neugierig! Wie ihr merkt: Ich stecke mitten in „Be With Me“ von Gabrielle Sands und habe exakt null Kontrolle über meine Mimik oder meine Kommentare. Dieses Buch hat mich am Schlafittchen gepackt und schleppt mich jetzt durch New York, als wäre ich irgendeine arme Praktikantin der Ferraros, die zu viel gesehen hat. Sie ist die perfekte Tochter des zukünftigen Bürgermeisters. Er ist der skrupellose Bösewicht, der sie ruinieren will. Ich habe mein Leben damit verbracht, andere an die erste Stelle zu setzen. Als mein Vater also für das Amt des Bürgermeisters von New York City kandidiert – mit dem Versprechen, die berüchtigtste Verbrecherfamilie der Stadt zu Fall zu bringen –, tue ich, was ich immer tue: Ich schiebe meine eigenen Träume beiseite, um ihm zum Sieg zu verhelfen. Bis ich auf der falschen Party lande. Gefangen in einem Schlafzimmer mit Romolo Ferraro – dem gefährlichen, gnadenlosen jüngsten Sohn des Mannes, den mein Vater geschworen hat, zu vernichten. Er [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Holla, was für ein Sahneschnittchen. <strong>*hust*</strong> Ist so, geneigte Lesende! Romolo Ferraro ist ein Sahneschnittchen. Punkt. Und was, bitte sehr, stimmt eigentlich NICHT mit seiner Mutter? Hallo? Kann da mal jemand draufschauen? Was ist da los? Himmel. Arsch und Zwirn bin ich neugierig!</p>
<p style="text-align: justify;">Wie ihr merkt: Ich stecke mitten in <em>„Be With Me“</em> von Gabrielle Sands und habe exakt null Kontrolle über meine Mimik oder meine Kommentare. Dieses Buch hat mich am Schlafittchen gepackt und schleppt mich jetzt durch New York, als wäre ich irgendeine arme Praktikantin der Ferraros, die zu viel gesehen hat.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="https://www.amazon.de/Be-Me-verbotene-Romanze-Ferraro-ebook/dp/B0F5NCWYQD/ref=sr_1_1?crid=3R5IW5WN07526&amp;dib=eyJ2IjoiMSJ9.8UIOSaJFWqQWgMN7rtQntkHi-YAKzIST_kWyT_NjffHgVA-5lF8snJqpdt-Bisu8avDzmYQcKTM0fXto1mDokHHnPkP07D0EFWqe5ouUV4RP9L772YKqMosDJRnUoChNGDzrd3atyPCutGAIvr3VsBCfZTePOjPBrHJBU_smDm6XfCY-CVcDYtSBpWR1O3AY.swN8Fyyvu3AW9udrRIkdbWn0JTjNgTBPlb5VZF2chDw&amp;dib_tag=se&amp;keywords=be+with+me+gabrielle+sands&amp;qid=1762538737&amp;sprefix=be+with+me+%2Caps%2C111&amp;sr=8-1"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-51277" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2025/11/ferraro_1.png" alt="Be With Me" width="261" height="429" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2025/11/ferraro_1.png 261w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2025/11/ferraro_1-183x300.png 183w" sizes="auto, (max-width: 261px) 100vw, 261px" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><strong><em>Sie ist die perfekte Tochter des zukünftigen Bürgermeisters. Er ist der skrupellose Bösewicht, der sie ruinieren will.</em></strong></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Ich habe mein Leben damit verbracht, andere an die erste Stelle zu setzen. Als mein Vater also für das Amt des Bürgermeisters von New York City kandidiert – mit dem Versprechen, die berüchtigtste Verbrecherfamilie der Stadt zu Fall zu bringen –, tue ich, was ich immer tue: Ich schiebe meine eigenen Träume beiseite, um ihm zum Sieg zu verhelfen.</em><br />
<em>Bis ich auf der falschen Party lande. Gefangen in einem Schlafzimmer mit Romolo Ferraro – dem gefährlichen, gnadenlosen jüngsten Sohn des Mannes, den mein Vater geschworen hat, zu vernichten.</em><br />
<em>Er macht mir Angst. Er fasziniert mich. Fast 2 Meter groß und mit Tattoos übersät, ist er alles, was ich meiden sollte.</em><br />
<em>Als er anfängt, mich zu verfolgen, weiß ich, dass ich nur eine Schachfigur in seinem Spiel bin. Ein Mittel zum Zweck. Und doch … Ein Teil von mir will mitspielen.</em><br />
<em>Ich sage mir, dass es darum geht, die Kampagne meines Vaters zu schützen. Aber ich denke nicht an Politik, als Romolos raue Hände über meine Haut gleiten und mich lehren, wie gut es sich anfühlt, zu brennen.</em><br />
<em>Man sagt, gute Mädchen fallen nicht auf Bösewichte herein.</em><br />
<em>Aber vielleicht bin ich es leid, gut zu sein.</em> (Quelle Klappentext und Cover: <strong><a href="https://www.gabriellesands.com/">Gabrielle Sands</a></strong>)</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-50950" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2025/09/buecherbanderole.png" alt="Be With Me" width="342" height="49" /></p>
<p style="text-align: justify;">Und damit war&#8217;s das auch schon von mir – <strong>ich muss weiterlesen. SOFORT.</strong> Also macht’s gut, geneigte Lesende, habt einen wunderbaren Freitagabend und denkt dran: Vor dem Buch ist während des Buchs ist nach dem Buch!</p>
<p><em>Ka</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gabrielle Sands. Und ich bin wieder mal gefangen!</title>
		<link>https://meinetaeglichedosis.de/gabrielle-sands-und-ich-bin-wieder-mal-gefangen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ka]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Nov 2025 13:54:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Buchvorstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Dark Romance]]></category>
		<category><![CDATA[Mafia]]></category>
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					<description><![CDATA[Gabrielle Sands nimmt mich wieder einmal an der Hand – düster, emotional, voller Mafia-Vibes und prickelnder Chemie. &#8222;Be With Me: Eine verbotene Mafia-Romanze&#8220; wartet schon auf mich – wer weiß, ob ich noch an meinen SUB denke! Geneigte Lesende! Menschenskind, ich sag’s euch: Gabrielle Sands nimmt mich einfach an der Hand – und lässt mich erst wieder los, wenn ich das letzte Wort gelesen habe. Ganz egal, ob es „Gefallene Liebe“, „Wenn er begehrte“ oder eines ihrer anderen Werke ist – ich tauche komplett ein. Und ja, manchmal vergesse ich dabei glatt meinen SUB. Mistikack aber auch! *hüstelt* Was ich an ihren Büchern so liebe? Charaktere mit Ecken und Kanten, die man einfach nicht vergessen kann. Rowan, Nero, und wie sie alle heißen – düster, geheimnisvoll, verletzt oder auf ihre eigene schräge Art liebenswert. Nie flach, nie klischeehaft, immer richtig gut durchdacht. Ich lache, ich seufze, ich fiebere mit – manchmal heule ich sogar. Und glaubt mir, das passiert nicht bei jedem Buch. Und dann diese Chemie zwischen den Figuren! Prickelnd, explosiv, verdammt noch mal süchtig machend. Schlagfertige Dialoge, die mich zum Schmunzeln bringen, düstere Mafia-Vibes, die mir das Herz schneller schlagen lassen, und dann diese kleinen explosiven Momente, bei [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><strong>Gabrielle Sands nimmt mich wieder einmal an der Hand – düster,</strong><br />
<strong>emotional, voller Mafia-Vibes und prickelnder Chemie. </strong><br />
<strong>&#8222;<em data-start="241" data-end="283">Be With Me: Eine verbotene Mafia-Romanze&#8220;</em> wartet schon auf mich – wer weiß, </strong><br />
<strong>ob ich noch an meinen SUB denke!</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Geneigte Lesende!</p>
<p style="text-align: justify;">Menschenskind, ich sag’s euch: Gabrielle Sands nimmt mich einfach an der Hand – und lässt mich erst wieder los, wenn ich das letzte Wort gelesen habe. Ganz egal, ob es <em>„Gefallene Liebe“,</em> <em>„Wenn er begehrte“</em> oder eines ihrer anderen Werke ist – ich tauche komplett ein. Und ja, manchmal vergesse ich dabei glatt meinen SUB. Mistikack aber auch! *hüstelt*</p>
<p style="text-align: justify;">Was ich an ihren Büchern so liebe? Charaktere mit Ecken und Kanten, die man einfach nicht vergessen kann. Rowan, Nero, und wie sie alle heißen – düster, geheimnisvoll, verletzt oder auf ihre eigene schräge Art liebenswert. Nie flach, nie klischeehaft, immer richtig gut durchdacht. Ich lache, ich seufze, ich fiebere mit – manchmal heule ich sogar. Und glaubt mir, das passiert nicht bei jedem Buch.</p>
<p style="text-align: justify;">Und dann diese Chemie zwischen den Figuren! Prickelnd, explosiv, verdammt noch mal süchtig machend. Schlagfertige Dialoge, die mich zum Schmunzeln bringen, düstere Mafia-Vibes, die mir das Herz schneller schlagen lassen, und dann diese kleinen explosiven Momente, bei denen man einfach alles um sich vergisst. Ja, genau so!</p>
<p style="text-align: justify;">Gabrielle Sands kann Spannung, Emotion und psychologische Tiefe einfach gekonnt verweben. Loyalität, Vertrauen, familiäre Dramen, verletzte Seelen – alles wird zusammengefügt, ohne dass es jemals gezwungen wirkt. Man spürt jeden Schritt, jedes Zögern, jeden Mutakt der Figuren. Das macht das Ganze für mich so unwiderstehlich.</p>
<p style="text-align: justify;">Und jetzt, Trommelwirbel bitte: ihr neuestes Werk! <em>„Be With Me: Eine verbotene Mafia-Romanze — House of Ferraro 1“</em> habe ich mir gerade geschnappt – und ich sag’s euch: Ich kann es kaum erwarten, wieder in diese gefährliche, leidenschaftliche Welt einzutauchen. Ob es mich vom letzten Teil meiner <em>„Rakes of Rotten Row“-</em>Reihe ablenken wird? Seufz oder vom neuen Buch von L.J. Shen? … Ich hab da so ein Gefühl … man wird’s sehen! *lacht*</p>
<p style="text-align: justify;">Kurz gesagt: Wer Mafia-Romance mit Tiefgang, düsterem Flair und Figuren, die man nie wieder vergisst, mag – Gabrielle Sands ist eure Frau. Ihre Bücher fesseln, packen, lassen einen lachen, fiebern und manchmal sogar weinen. Und genau deshalb liebe ich ihre Schreibe so sehr.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="https://www.amazon.de/Be-Me-verbotene-Romanze-Ferraro-ebook/dp/B0F5NCWYQD/ref=tmm_kin_swatch_0?_encoding=UTF8&amp;dib_tag=se&amp;dib=eyJ2IjoiMSJ9.usnRwgIartOrUAT3YIYttIZQLwE43gC229rLZ3VzXnuzAJZE9Xb15mNrbRtLQeDpsQI6l4yDgE9e9EyADipqC1fOyzSQxFMCAEtODqgpUMgFAZhu7adgIkLqOH5HT7b5YIInqchNo14miUW8iuuSbhn82lRMtxpnxDRspEIWT9Rezo5-V7fHl2aH1WfiiBJRYrWGWpevN0Jq3n0wtUnJY9FtiBEch6Pq7fIysK3yNoM.78q5VZVK52gASjBmvtjk67RPT_Dgux2j0KwVXB1ZsG4&amp;qid=1762263017&amp;sr=8-1"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-51277" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2025/11/ferraro_1.png" alt="Gabrielle Sands. Und ich bin wieder mal gefangen!" width="261" height="429" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2025/11/ferraro_1.png 261w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2025/11/ferraro_1-183x300.png 183w" sizes="auto, (max-width: 261px) 100vw, 261px" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><strong><em>Sie ist die perfekte Tochter des zukünftigen Bürgermeisters. Er ist der skrupellose Bösewicht, der sie ruinieren will.</em></strong></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Ich habe mein Leben damit verbracht, andere an die erste Stelle zu setzen. Als mein Vater also für das Amt des Bürgermeisters von New York City kandidiert – mit dem Versprechen, die berüchtigtste Verbrecherfamilie der Stadt zu Fall zu bringen –, tue ich, was ich immer tue: Ich schiebe meine eigenen Träume beiseite, um ihm zum Sieg zu verhelfen.</em><br />
<em>Bis ich auf der falschen Party lande. Gefangen in einem Schlafzimmer mit Romolo Ferraro – dem gefährlichen, gnadenlosen jüngsten Sohn des Mannes, den mein Vater geschworen hat, zu vernichten.</em><br />
<em>Er macht mir Angst. Er fasziniert mich. Fast 2 Meter groß und mit Tattoos übersät, ist er alles, was ich meiden sollte.</em><br />
<em>Als er anfängt, mich zu verfolgen, weiß ich, dass ich nur eine Schachfigur in seinem Spiel bin. Ein Mittel zum Zweck. Und doch &#8230; Ein Teil von mir will mitspielen.</em><br />
<em>Ich sage mir, dass es darum geht, die Kampagne meines Vaters zu schützen. Aber ich denke nicht an Politik, als Romolos raue Hände über meine Haut gleiten und mich lehren, wie gut es sich anfühlt, zu brennen.</em><br />
<em>Man sagt, gute Mädchen fallen nicht auf Bösewichte herein.</em><br />
<em>Aber vielleicht bin ich es leid, gut zu sein.</em> (Quelle Klappentext und Cover: <span style="color: #993300;"><strong><a style="color: #993300;" href="https://www.gabriellesands.com/">Gabrielle Sands</a></strong></span>)</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-50950" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2025/09/buecherbanderole.png" alt="Gabrielle Sands. Und ich bin wieder mal gefangen!" width="325" height="83" /></p>
<p style="text-align: justify;">Ohja! Mit den Ferraro-Brüdern konnte ich mich im Vorfeld schon mal … vertraut machen, vor allem mit Allesio. Total durchgeknallt. Himmel. Arsch und Zwirn aber auch. Man findet ihn z.B. in <span style="color: #993300;"><em><a style="color: #993300;" href="https://meinetaeglichedosis.de/gabrielle-sands-wenn-er-begehrt/"><strong>&#8222;Wenn er begehrt&#8220; </strong></a></em></span>oder in &#8222;<a href="https://meinetaeglichedosis.de/gabrielle-sands-wenn-er-beansprucht/"><strong><span style="color: #993300;"><em>Wenn er beansprucht&#8220;</em></span> </strong></a> als Nebencharakter. Viel Spaß beim Stöbern!</p>
<p style="text-align: justify;">Man liest sich</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Ka</em></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wenn der Bücherdrache flüstert, gibt&#8217;s 7 neue Schätze</title>
		<link>https://meinetaeglichedosis.de/wenn-der-buecherdrache-fluestert-gibts-7-neue-schaetze/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ka]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Nov 2025 14:53:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Buchvorstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Dark Romance]]></category>
		<category><![CDATA[Frisch eingetroffen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://meinetaeglichedosis.de/?p=51265</guid>

					<description><![CDATA[&#8222;Hektor hat wieder zugeschlagen: Bücherregale durchwühlt, funkelnde Augen auf mich gerichtet – und zack, da war die Liste neuer Schätze. Sieben Bücher, die mich schon jetzt in ihre Welten ziehen, während SUBsi-Lou sabbernd auf Nachschub lauert. Wer kann da schon widerstehen?&#8220; Geneigte Lesende, es ist mal wieder passiert. Hektor, mein geschätzter, Cookies verschlingender, verführerischer (in jedweder Hinsicht) Bücherdrache, ist durch meine Bücherregale gewandert und hat kurz darauf mit funkelnden Augen eine wenig subtile Forderung an mich gestellt: „Kauf dir neue Bücher, Ka!“ Tja, normalerweise reagiere ich ja eher unwillig auf Forderungen, doch bei dieser Forderung mache ich gerne eine Ausnahme. Und das nicht, weil aus Hektors Nüstern kleine schwarze Rauchwölkchen gestiegen sind, um seine Worte zu untermauern, sondern einfach, weil ich bei Büchern unbändige Lust verspüre, nachzugeben. Hallo? Wer kann Büchern schon widerstehen? Ich jedenfalls nicht. Also habe ich mir mal wieder ein paar neue Schätze gegönnt – sieben Stück, weil 7 einfach eine magische (Prim-)Zahl ist. Zudem weiß ich schon jetzt: SUBsi-Lou sitzt auf meinem Stapel ungelesener Bücher und sabbert vor sich hin, weil sie sich auf Nachschub freut. Das LUDER! Doch hier nun meine neuesten Errungenschaften: Mary E. Pearson „Der Kuss der Lüge“ Ophelia Bell „Schlafende Drachen“ Blake [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"><em><strong>&#8222;</strong></em></span><strong><span style="color: #800000;"><em>Hektor hat wieder zugeschlagen: </em></span><br />
<span style="color: #800000;"><em>Bücherregale durchwühlt, funkelnde Augen auf mich gerichtet – und zack, da war die Liste neuer Schätze. </em></span><br />
<span style="color: #800000;"><em>Sieben Bücher, die mich schon jetzt in ihre Welten ziehen, während SUBsi-Lou sabbernd auf Nachschub lauert. </em></span><br />
<span style="color: #800000;"><em>Wer kann da schon widerstehen?&#8220;</em></span><br />
</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Geneigte Lesende,</p>
<p style="text-align: justify;">es ist mal wieder passiert. Hektor, mein geschätzter, Cookies verschlingender, verführerischer (in jedweder Hinsicht) Bücherdrache, ist durch meine Bücherregale gewandert und hat kurz darauf mit funkelnden Augen eine wenig subtile Forderung an mich gestellt: <strong>„Kauf dir neue Bücher, Ka!“</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Tja, normalerweise reagiere ich ja eher unwillig auf Forderungen, doch bei dieser Forderung mache ich gerne eine Ausnahme. Und das nicht, weil aus Hektors Nüstern kleine schwarze Rauchwölkchen gestiegen sind, um seine Worte zu untermauern, sondern einfach, weil ich bei Büchern unbändige Lust verspüre, nachzugeben. Hallo? Wer kann Büchern schon widerstehen? Ich jedenfalls nicht.</p>
<p style="text-align: justify;">Also habe ich mir mal wieder ein paar neue Schätze gegönnt – sieben Stück, weil 7 einfach eine magische (Prim-)Zahl ist. Zudem weiß ich schon jetzt: SUBsi-Lou sitzt auf meinem Stapel ungelesener Bücher und sabbert vor sich hin, weil sie sich auf Nachschub freut. Das LUDER! Doch hier nun meine neuesten Errungenschaften:</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Mary E. Pearson</strong> <em>„Der Kuss der Lüge“</em><br />
<strong>Ophelia Bell</strong> <em>„Schlafende Drachen“</em><br />
<strong>Blake Black</strong> <em>„Brittle Heart“</em><br />
<strong>Tracy Sumner</strong> <em>„Eine kühne Lay für den Duke“</em><br />
<strong>Morgan Rice</strong> <em>„Vowsword – Phase Eins“</em><br />
<strong>L. J. Shen</strong> <em>„Blood to Dust“</em><br />
<strong>Marissa Farrar &amp; S. R. Jones</strong> <em>„Die Devils und die Herzogin“</em></p>
<p style="text-align: justify;">Bevor ich mich aber in diese Prachtstücke stürze, gönne ich mir noch einen kleinen Zwischenstopp bei meinem heißersehnten Finale der <em>„Rakes of Rotten Row“-Reihe</em> von Annabelle Anders mit dem Titel <em>„Regent Street Rogue“. </em>Eigentlich habe ich vor, mich danach in L. J. Shens Geschichte <em>„Blood to Dust“</em> zu stürzen. Aber wer weiß – vielleicht findet mich zwischendurch ein anderes Buch, das unbedingt gelesen werden möchte! *lacht* Aber hier nun für euch &#8230;</p>
<p style="text-align: center;"><a href="https://www.amazon.de/Blood-Dust-L-J-Shen-ebook/dp/B0FDKCNSGV/ref=sr_1_4?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&amp;crid=1YO3ES4EFOJX2&amp;dib=eyJ2IjoiMSJ9.fInKRguoeC2lweIRMWdRxjUbnMYvjRifitwo1OHek8_wO45BDDQPFTNqDSYUVb9gXSyK0Lqh8RfF4hekwvbHpV91u-vYHP9ko4nkS_yV2GAY8qYuNERFStnU21olERjnu9nEcYbSiqQlPL--OoZzptimrh_HLabePI-s0TdfNql8J2ySsRqhoAvnX1AgGVdfUVS1Fr97FzDonkG2Xyg0r5cGgUMUNWEJiqkHSCXVmC4.OzOzpnXVBeCxq_fh_AfShRhcXAOSRGP_PGGFXqEbeMA&amp;dib_tag=se&amp;keywords=L.J.+Shen+Blood+to+Dust&amp;qid=1762093709&amp;s=books&amp;sprefix=l.j.+shen+blood+to+dust%2Cstripbooks%2C105&amp;sr=1-4"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-51266" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2025/11/l.j.-shen_blood-to-dust.png" alt="Wenn der Bücherdrache flüstert, gibt&#039;s 7 neue Schätze" width="260" height="411" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2025/11/l.j.-shen_blood-to-dust.png 260w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2025/11/l.j.-shen_blood-to-dust-190x300.png 190w" sizes="auto, (max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><em><strong>BONNIE UND CLYDE meets KILL BILL<br />
</strong>Prescotts Lage könnte nicht schlimmer sein: Nachdem sie einem Drogenbaron in die Quere gekommen ist, findet sie sich in einem dunklen Keller wieder, gefesselt und mit verbundenen Augen. Ihren attraktiven Entführer kennt sie nur unter dem Namen Beat, sein Gesicht ist hinter einer Maske verborgen. Ihr Plan: sich Beat annähern, ihn benutzen, um zu fliehen und sich an seinem Auftraggeber zu rächen. Womit Prescott jedoch nicht gerechnet hat, ist, dass sich hinter der harten Schale des Killers ein Mann verbirgt, dessen Seele genauso gebrochen ist wie ihre. Und sie spürt, wie ihr verräterisches Herz sich immer mehr zu Beat hingezogen fühlt – was nicht nur ihren Fluchtplan zu gefährden droht &#8230;</em> (Quelle Klappentext und Cover: <a href="https://lyx-verlag.de/Romance/Blood-To-Dust/9783736324664"><span style="color: #993300;"><strong>LYX.digital</strong></span></a>)</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-50950" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2025/09/buecherbanderole.png" alt="Wenn der Bücherdrache flüstert, gibt&#039;s 7 neue Schätze" width="349" height="88" /></p>
<p style="text-align: justify;">Vielleicht animiert Hektor mich ja bald zu noch mehr Buch-Kauf-Momenten. Aber erst mal: 7 neue Schätze, 1 glückliche SUBsi-Lou, ein satter Hektor und eine zufriedene Buchsüchtige namens</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Ka.</em></p>
<p style="text-align: justify;">Perfekt, oder?</p>
<p>&nbsp;</p>
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