Blog Kas Tatsachenbericht

Schokoholiker

  • 29. April 2020

Geneigte Leserinnen und Leser,

es gibt wieder einen kleinen Beitrag zum Thema „Foodporn“. Heute bin ich nämlich etwas in Sachen „BACKEN“ eskaliert. Kein Ausrutscher, will ich sagen. Das mich der Backwahn packt, passiert immer und immer wieder gerne.

Angefangen hat alles damit, dass ich heute Nacht verdammt schlecht geschlafen habe. Meine Schulter hat mich geplagt, Ihr wisst schon, wegen der Schulter-OP. Letztendlich bin ich aufgestanden, weil ich auf das schlaflose Rumgewälze keinen Bock mehr gehabt habe und runter in die Küche gegangen, habe einen Blick auf die Birnen geworfen und mich kurzentschlossen aufgemacht um einen Birnenkuchen zu backen.  Es ist ein Kuchen, in den klein gewürfelte Birnen (ca. 1 – 1,5 cm große Würfel) direkt unter den Rührteig gemischt werden. 7 an der Zahl. Das Ergebnis schmeckt lecker und wir haben uns noch lauwarm zum Frühstück über ihn hergemacht …

Schokoholiker

Wie gesagt, mein Tag war von Backen geprägt, denn zu Mittag gab es auch Gebackenes: Pizza!!! 😀 Natürlich selbst gemacht. Davon habe ich allerdings kein Bild, denn sie wurde sofort vernichtet! Ungeknipst und genossen! LOL

Egal, es warten immer noch drei Kekse, von denen ich Euch erzählen werde. Apropos Kekse, kaum habe ich mit ihnen angefangen, ist Hektor immer häufiger … so rein zufällig … an der Küchentüre vormeimarschiert. Doch erst beim letzten Keks ist er zum Cookienator mutiert, doch dazu später mehr. Zuerst eine kleine Keksaufstellung. Und NEIN, es ist noch nicht Weihnachten, es ist KEKSTIME!

Haferkeks

Schokoholiker

Ich verwende dazu immer die kernigen Haferflocken, weil sie bissiger sind, als die zarten. Wie der Name schon sagt, sind Haferkekse gebacken mit den zarten Flocken zarter. Fluffiger. Leicht. What ever! Was bei diesem Keks besonders erwähnenswert ist ist, dass man geschmolzene Butter über die Haferflocken gießt und sie einziehen lässt. Ich mach das je nach Lust und Laune zwischen 30 Minuten und einer Stunde. Dazu dann Ei, Zucker, Vanillezucker, ein wenig Mehl und manchmal auch Schokopuddingpulver oder Schokoladenraspel, je nach Gusto. *lecker*

Der zweite Keks, der auf meiner Keksagenda stand, war ein Nutellakeks. Ich persönlich würde ihn Nutellakuss nennen, da er so knutschrund ist, wie ein geschürzter Kussmund.  Er ist satt aus Nussnougatcreme, Mehl, einem Ei und ein bikki Backpulver gemacht. Und so sehen die Küsse fertig gebacken aus … Persönlich nicht so mein Geschmack. Doch Töchterchen steht da voll drauf. 😀

Nutellakeks

Schokoholiker

Nun kommt mein heutiger Favorit. Er ist eine Marke Eigenbau. Ich habe den Keks aus Erdnussmus, Zucker, Butter, Mehl, Speisestärke, Backpulver, Vanillezucker und Ei gemacht. Es wurde ein schöner, weicher, knetbarer Teig, den ich zu Kugeln geformt und dann zu „Keksen“ gedrückt habe. Gebacken und dann noch ein wenig mit Schokolade gesprenkelt und fertig ist der Erdnusskeks. Er ist so genial mürbe … *mjom*

Erdnusskeks

Schokoholiker

Wie oben bereits angemerkt, beim Erdnusskeks war Hektor nicht mehr zu halten. Der Kerl steht offensichtlich auf Kekse und Cookies, in denen Nüsse oder Schokolade (Oder Nüsse & Schokolade!!!) eine Rolle spielen! Ich erinnere Euch nur mal an die Makadamia-Schoko-Cookies! Schnell erzhält, passierte Folgendes …

„Wie gesagt, ich habe also Haferkekse, Nutellakekse und Erdnusskeksssss … Hektor! Gib sofort die Erdnusskekse her, die Schokospritzer müssen doch noch trocknen! Mann!!!“, entrüstet stemme ich meine Hände in die Hüften.
„Müffen fie nift, Fa! Fmecken auf fo!“, mümmelt er und tritt die Flucht an.
„Boah, du verfressener Drache!“, stürme schimpfend hinter Hektor und den Keksen her …

Ich die Geschichte so auf Facebook gepostet und es dauert nicht lange, da kam Sonja. Sonja müsst Ihr wissen ist ein Schokoholic und sie meinte promt: *sichernd die Lage prüft* gerade sieht wie du dem Drachen die Treppe nach unten zu seiner Höhle verfolgst *sich grinsend schnell selbst bedient*

Das konnte ich natürlich so nicht stehen lassen und meinte, ich müsse sie dafür bestrafen! Nämlich damit, die übrigen Erdnusskekse mit Schokolade zu beträufeln, ohne dass Sonja davon naschen darf. Und was macht Sonja: uh… DAS….das ist perfide….*jammer* und das mir dem Schokoholic? 😱 Allerdings bin ich so permanent in Reichweite der Kekse… Hm.. Schwierig schwierig.

Ihr könnt sicher ahnen, was nun kommt. *hust* Ich wurde von der Reimmuse geküsst und ich war sehr sehr froh darüber, denn schon länger ist mir kein Reim mehr über die Lippen gepurzelt. Er heißt

Sonjas Prüfung

Sie muss Kekse verzieren, fein.
Mit Schokolade, so muss das sein.
Doch Sonja darf davon nicht naschen,
nur einen Blick darauf erhaschen.
Schließlich ist es eine Strafe
und sie muss bleiben eine Brave!
Ob die Sonja das wohl schafft?
Oder wird sie gar dahin gerafft?
Von der Lust Schoki zu lecken,
doch ihr Gewissen, lässt sie erschrecken.
Nur dadurch hält Sonja es aus,
Begnügt sich mit dem Augenschmaus.
Und die Moral von dem Gedicht,
Unterschätze Schokoholiker nicht!

Ihr seht, ich backe nicht nur, ich reime auch übers Backen bzw. darüber, welche Auswirkungen Keksmopsen haben kann! *ggg* Bis zum nächsten Foodporn, Eure

Ka