Blog Gelegenheitslyrik

Der Zeh- bzw. Kartoffeldurchbruch

  • 8. Mai 2019

Geneigte Leserinnen und Leser,

wisst Ihr was gar nicht geht? Wenn sich ein Zeh durch den Socken popelt und die „Kartoffel“ letztendlich aus dem Socken schaut! Da bekomme ich echt die Krise! Das ziept und zerrt und ich habe laufend das Gefühl, dass ich den Socken immer und immer wieder über den Zeh ziehen zu müssen! Was natürlich nicht geht, wenn man in der Öffentlichkeit unterwegs ist. Wie würde denn das bitteschön aussehen, wenn man plötzlich vor allen Leuten die Schuhe ( Noch dazu hatte ich heute meine Harley-Boots zum Schnüren an *headdesk*) auszieht und den Socken wieder über den Zeh zieht!!!! Ende vom Lied, das Gedicht hier … :3

Der Zeh- bzw. Kartoffeldurchbruch

Der Zeh- bzw. Kartoffeldurchbruch

Ich glaub’ mein Schwein pfeift wieder mal,
denn mein Zeh’ der hat `nen Knall!
Bohrt sich tatsächlich durch die Socke,
dadurch den Tag mir arg verbockte!

Denn so ein Kartoffeldurchbruch ist,
wie soll ich sagen – großer Mist!
Zuerst dacht ich es sei ein Haar,
um den Zeh gewickelt, sonderbar.

Doch als ich ihn rührte hin und her,
war alsbald klar, ein Haar ist’s nimmermehr.
Viel eher ist ein Loch im Socken,
Lästig fast wie Streptokokken.

So wackelte ich still und leise,
auf ungemein piksende Weise,
laufend mit dem Zeh im Socken,
ich konnte ja schlecht nach tarocken!

Denn Ersatzsocken hatte ich nicht da,
was mir natürlich ähnlich sah!
Zur Verteidigung da muss ich sagen,
Wie sehr Löcher in Socken den Träger plagen.

Sie lenken ab von der Realität
die sich natürlich weiter dreht.
Während meine Gedanken laufend rocken,
um das lästige Loch im Socken.

Und die Moral von der Geschichte,
Kartoffeldurchburch bringt aus dem Gleich­ge­wich­te.

© Foto „Kartoffeldurchbruch“ und Gedicht Mai 2019, Ka

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